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G o 1 d z i h e r.
tung, durch deren Kenntniss das Studium der arabischen Grammatik
ein lichtvolleres und — um so zu sagen — wissenschaftlicheres
und bewussteres werden sollte.
An dem Ausbaue der Lexicographie und der handlichen
Sammlung und Verarbeitung des lexicalischen Stoffes nahm
er zwar selbst thätigen Antheil durch die Ausarbeitung eines
systematischen Lcxicons: siXil £ welches sein Dasein
der Erfahrung verdankte, dass die bisherige Methode der
Lexicologie nicht geeignet war, die Kenntniss des Lexicons
weiteren Kreisen zugänglich zu machen, wogen der grossen
Rolle, die in demselben noch immer die Interpretation der
alten Poesie spielt l ; aber ebenso wie er in seinem Mugmil
die Tendenz verfolgt, diesen Zweig der Sprachgelehrsamkeit
von der alten Chablone zu befreien: so wollte er nun in einem
anderen Werke eine Wissenschaft der Einleitung in die Lexicologie
anbahnen, gleichwie er für eine solche auf grammatischem
Gebiete durch das obenvähnte Werk Sorge trug. Seine
Einleitung in die Lexicologie ist uns in den Fragmenten erhalten,
welche uns ein fleissiger arabischer Vielschreiber und
literarischer Nimmersatt glücklicherweise errettete; sie war in
dem xiTJI aÄi niedergelegt 2 .
Wie wenig aber solche Studien dem wissenschaftlichen
Geschmacke der arabischen Gelehrten, welcher mehr auf Einzelheiten
und Curiosa gerichtet war, entsprach, sehen wir daraus,
dass nicht nur die durch Ihn Färis angebahnte Richtung fast
gar keine Vertreter unter den Nachfolgern fand, sondern selbst
die hiehergehörigen Schriften des Begründers dieser Studien-1
Dem gegenüber behauptet Ibn Färis in seiner Einleitung zum Mugmil,
dass seine Absicht in diesem Werke von Anfang bis zu Ende nur das
Klarmachen und Näherbringen sei: ^yo 1LoLcS^^ ,o S t tl^
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2 Wenn Fliigel’s Vermuthung (Gramm. Sch. p. 247), dass das ^_,Lx5
d -o., H ,ein die Hauptsachen enthaltendes Buch 1 sich auf
die Lexicologie bezieht, so ist es auch dieser Gruppe anzureihen.