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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

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Goldziher.

führt.  —  Mit  der  Herausgabe  eines  gleichnamigen,  jedoch  von
at-Ta'älibi  verfassten,  arabischen  Werkes  beschäftigt,  musste
jenes  ungefähr  ein  Jahrhundert  vor  at-Ta'älibi  verfasste  Werk
mit  demselben  Titel,  für  mich  umsomehr  Interesse  haben,
als  der  Catalogist  der  medicaeischen  Bibliothek  in  Florenz,
welche  ebenfalls  eine  Handschrift  des  at-Ta'älibi’schen  Fikhal-luga
  besitzt,  Stephan  Evoduis  Assemani,  1  von  letzterem
Werke  sagt,  es  sei  eine  Einleitung  in  das  gleichnamige,  ältere
Buch  des  Ibn  Färis:  ,Abu  Mansoris  Abdul  Malechi  Mahometis
,iilii  Ismaelis  Nisaburensis  anno  Hegirae  429  mortui  Tractatus
  per  modum  praefationis  in  librum  grammaticum
,cui  titulus  Doctrina  linguae  arabicae  et  Secretum
,Arabismi  cuius  auctor  Abul  Phares,  qui  obiit  anno  Hegirae
,395' 2 .  At-Ta'älibi  selbst  gibt  gar  keine  Andeutung,  aus
welcher  auf  ein  solches  Verhältniss  der  beiden  gleichnamigen
Werke  zu  einander  geschlossen  werden  könnte,  und  die  Florentiner ­
  Handschrift,  welche  Assemani  in  angeführter  Weise  bestimmt, ­
  bietet  —  wie  mir  Herr  Dr.  Buonazia  auf  meine  Anfrage ­
  zu  versichern  die  Güte  hatte  —  gleichfalls  gar  keinen
besonderen  Anhaltspunkt  zur  Angabe  Assemani’s.  Ich  vermuthe,
  dass  den  alten  Assemani  die  Anfangsworte  des  von
ihm  beschriebenen  Codex’  irre  leiteten:  LgAjto.  kJU ;
üLujJul  jmjj  kLUI  xäi  oUcXJ  kxAibo,  womit  der  Verfasser, ­
  oder  nach  anderen  Codices  der  Abschreiber,  die  Vorrede
(iooJjLo)  beginnt,  welche  er  selbst  als  eine  sJUbezeichnet.
Assemani  scheint  nun  geglaubt  zu  haben,  das  ganze  Werk  sei
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eine  XjOiXäjc  zu  einem  anderen  Werke,  dessen  Titel  ,Doctrina
linguae  arabicae  et  Secretum  Arabismi';  er  fand  im  Hägi  Chalfa,
dass  ein  solches  Werk  von  ,Abul  Phares'  (sic!)  verfasst  wurde,
während  doch  die  Sache  so  steht,  dass  nur  die  paar  Seiten
kJLluj  als  JLo  zu  jmj  äiTJI  xjLi  dienen  sollen,
verfasst  von  at-Ta'älib!  selbst.

1  Bibliothecae  Mediceae  Laurentianae  et  Palatinae  Codicum  MSS.  Orientalium
Catalogus.  (Florentiae  1742)  p.  434.  Nr.  CCCCXV.
2  Vgl.  Flügel,  der  vertraute  Gefährte  des  Einsamen  p.  XXIII.  Anmerk.  21.
            
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