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Goldziher.
führt. — Mit der Herausgabe eines gleichnamigen, jedoch von
at-Ta'älibi verfassten, arabischen Werkes beschäftigt, musste
jenes ungefähr ein Jahrhundert vor at-Ta'älibi verfasste Werk
mit demselben Titel, für mich umsomehr Interesse haben,
als der Catalogist der medicaeischen Bibliothek in Florenz,
welche ebenfalls eine Handschrift des at-Ta'älibi’schen Fikhal-luga
besitzt, Stephan Evoduis Assemani, 1 von letzterem
Werke sagt, es sei eine Einleitung in das gleichnamige, ältere
Buch des Ibn Färis: ,Abu Mansoris Abdul Malechi Mahometis
,iilii Ismaelis Nisaburensis anno Hegirae 429 mortui Tractatus
per modum praefationis in librum grammaticum
,cui titulus Doctrina linguae arabicae et Secretum
,Arabismi cuius auctor Abul Phares, qui obiit anno Hegirae
,395' 2 . At-Ta'älibi selbst gibt gar keine Andeutung, aus
welcher auf ein solches Verhältniss der beiden gleichnamigen
Werke zu einander geschlossen werden könnte, und die Florentiner
Handschrift, welche Assemani in angeführter Weise bestimmt,
bietet — wie mir Herr Dr. Buonazia auf meine Anfrage
zu versichern die Güte hatte — gleichfalls gar keinen
besonderen Anhaltspunkt zur Angabe Assemani’s. Ich vermuthe,
dass den alten Assemani die Anfangsworte des von
ihm beschriebenen Codex’ irre leiteten: LgAjto. kJU ;
üLujJul jmjj kLUI xäi oUcXJ kxAibo, womit der Verfasser,
oder nach anderen Codices der Abschreiber, die Vorrede
(iooJjLo) beginnt, welche er selbst als eine sJUbezeichnet.
Assemani scheint nun geglaubt zu haben, das ganze Werk sei
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eine XjOiXäjc zu einem anderen Werke, dessen Titel ,Doctrina
linguae arabicae et Secretum Arabismi'; er fand im Hägi Chalfa,
dass ein solches Werk von ,Abul Phares' (sic!) verfasst wurde,
während doch die Sache so steht, dass nur die paar Seiten
kJLluj als JLo zu jmj äiTJI xjLi dienen sollen,
verfasst von at-Ta'älib! selbst.
1 Bibliothecae Mediceae Laurentianae et Palatinae Codicum MSS. Orientalium
Catalogus. (Florentiae 1742) p. 434. Nr. CCCCXV.
2 Vgl. Flügel, der vertraute Gefährte des Einsamen p. XXIII. Anmerk. 21.