TJeber den Einfluss der Tonlelire auf Herflart’s Pliilosophie.
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log 2 : log | = 3 - 1060
log 2 : log | = 2-4096
log 2 : log | = 1-7095,
welche ausdrücken, wie vielmal der Gegensatz jedes einzelnen
Intervalles in dem vollen Gegensatz der ganzen Octave enthalten
ist. Dass man die Logarithmen statt der Schwingungszahlen
seihst nimmt, erklärt sich daraus, dass man es mit
Empfindungen, nicht mit den Schwingungen selbst zu thun
hat, und dass jene eine arithmetische Reihe bilden, während
diese eine geometrische darstellen, eine apriorisch entdeckte
Thesis Herbart’s, welche durch das von E. H. Weber auf
empirischem Wege gefundene, und von Rechner adoptirte Gesetz,
dass sich die Empfindungen verhalten, wie die Logarithmen der
Reize, bestätigt worden ist. Der Gegensatz beider Töne beträgt
bei der Secunde
1
5 • 8 8 5
von der ganzen Tonempfindung, folglich die Gleichheit
Davon die Hälfte oder f-lfff zu jeder ganzen Vorstellung addirt,
'gibt das Verhältniss
8-327 :5-885.
oder nahezu
1/2:1,
wie es nach der Vorhersagung zwischen der modificirten und
der reinen Vorstellung stattfinden soll. Das wirkliche Verhältniss
wäre 8"340 : 5.885. Der Punkt der Unterscheidbarkeit fällt
daher in die Nähe der Secunde.
Für die kleine Terz ist der Werth = 3‘8018, folglich jeder
der Gegensätze = y-soTS, daher die Gleichheit = J| und
deren Hälfte = die sich zu ersteren verhält wie
1-4009: 1
also abermals nahe wie
]/2 :1 = (1-414 ....: T)
Die kleine Terz fällt daher mit II, wie die Secunde mit I zusammen.
Für die grosse Terz beträgt der Gegensatz g^ 1 —, die
Gleichheit daher y|yf| und die halbe Gleichheit -; die
halbe Gleichheit verhält sich daher zum Gegensatz wie
1 : 1-0531,