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Zimmermann.
den Fall, wo die Hälften der Gleichheit gegen die Gegensätze
unter die Schwelle sinken;
V. die Formel
den Fall, wo der ganze Gegensatz der ganzen Gleichheit
gleicht und
VI. die Formel
den Fall, wo der ganze Gegensatz die ganze Gleichheit überwältigt.
Fänden sich nun in der Erfahrung Verhältnisse, welche
den auf diese Weise apriorisch gefundenen, zwischen je zwei
Punkten vollkommener Verstärkung oder vollkommener Hemmung
gelegenen Einschnitten entsprächen, so wäre die Bestätigung
der psychologischen Grundformeln, aus welchen dieselben
gewonnen wurden, hergestellt. Herbart zeigt, dass dies
bei der Tonlinie der Fall sei. Auf dieser kann nämlich von
jedem beliebigen Tone aus continuirlich bis zu einem von
demselben nur durch die Verdoppelung der Schwingungszahl
verschiedenen Punkte fortgeschritten, dieselbe kann von jedem
beliebigen Grundton aus in beliebig viele Octaven nach vor- und
rückwärts zerlegt werden.
Dieser Umstand lässt vermuthen, dass der Punkt vollen
Gegensatzes mit der Octave zusammenfallen werde. (Also
genau so, wie es bei dem Punkte vollen Gegensatzes vorausgesetzt
worden.) In der Mitte der Octave bei der falschen
Quinte findet die grösste Disharmonie, wie in der apriorisch
construirten Reihe in der Hälfte der Distanz zwischen dem
Punkte völliger Verstärkung und völliger Hemmung die ,grösste
Unruhe' statt. Nimmt man statt der mathematischen Verhältnisse
der Secunde, der grossen und kleinen Terz, der Quarte,
der Quinte, deren Logarithmen und dividirt durch diese, den
Logarithmus der Octave, so erhält man nach der Reihe die
Werth e:
log 2 : log | = 5-885
log 2: log | = 3-8018