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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Zur  Geschichte  und  Chronologie  von  Klnvärizm.

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In  dem  Wortlaut  des  auf  die  erste  Epoche  bezüglichen
Passus  ist  alles  klar  und  ohne  irgendwelche  Zweideutigkeit.
Ueber  Klnvärizm  in  seiner  doppelten  Bedeutung  als  Name  des
Landes  und  der  Hauptstadt  (genau  wie  das  heutige  Khiwa)
wird  weiter  unten  die  Rede  sein.  Den  ,  Anfang  der  Cultur
des  Landes'  haben  wir  vermuthlich  als  gleichbedeutend  und
gleichzeitig  mit  der  ersten  Einwanderung  der  Eranier  in
Khwärizm  anzusehen.  Albirüni  deutet  leider  mit  keiner  Silbe
an,  aus  welcher  Quelle  er  diese  eigenthiimliche  Nachricht  geschöpft ­
  hat,  ob  sie  auf  einer  historischen  oder  angeblich  historischen ­
  Tradition  beruht,  oder  ob  sie  das  Resultat  gelehrter
Berechnungen  ist.  Es  wäre  nicht  unmöglich,  dass  dies  Datum
mit  der  zoroastrischen  Ansicht  von  der  Dauer  der  Schöpfung
in  viermal  3000  Jahren  unter  der  Herrschaft  von  je  drei  Zeichen ­
  des  Thierkreises  zusammenhängt.  Nach  Bundehesh  Cap.  34
sind  bei  der  Ankunft  Zoroasters  die  ersten  9000  Jahre  verflossen ­
  ;  wenn  wir  von  dem  Anfang  der  Khwärizmischen  Cultur
(1292  v.  Chr.  Geb.)  bis  zur  Eroberung  des  Landes  durch  die
Araber  (A.  H.  93  =  A.  D.  712)  2000  Jahre  rechnen  (in
Wirklichkeit  sind  es  2004  Jahre),  so  erhalten  wir  für  das  Reich

antritt  des  Yazdagird)  20  Jahre,  während  die  östlich  vom  Balkhäb  wohnenden ­
  (Albirüni  nennt  sie  Mubayyida  und  xj^lj  A_Ä.Ä,wil!
20  Jahre  5  Tage  rechneten.  Seine  Worte  sind:

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tjol  ^JwAc.  ^yo  Lixiiij  dUö  bOjl  15!
(radirt)  ^.p  ^yc  p»  j~pAjtj.j|  (jpS?
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