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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

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Sachau.

erbauen.  So  kam  es,  dass  man  nach  ihm  und  seinen  Nachkommen ­
  datirte.
Dies  Alfir  war  eine  aus  Thon  und  Ziegeln  gebaute  Citadelle
an  der  Aussenlinie  der  Stadt  Khwärizm,  bestehend  aus  drei
Befestigungen;  von  denen  die  eine  in  die  andere  hineingebaut
war,  alle  drei  von  gleicher  Höhe  und  das  ganze  überragt  von
den  Palästen  der  Könige  —  ähnlich  Ghumdän  in  Jemen,  als
es  die  Residenz  der  Tubba's  war.  Dies  war  nämlich  eine
auf  einem  Felsen  fussende  Citadelle  in  San'ä  vor  der  Hauptmoschee, ­
  von  der  man  erzählt,  dass  sie  von  Sem  dem  Sohne
Noah’s  nach  der  Sündfluth  erbaut  sei.  Nach  anderer  Ansicht
war  es  ein  Tempel,  den  Al-dahhäk  der  Venus  erbaute.
Dies  Alfir  war  sichtbar  aus  einer  Entfernung  von  10
Meilen  und  mehr.  Dann  aber  hat  der  Oxus  es  zerbröckelt
und  zerstört  und  alljährlich  Stücke  fortgeschwemmt,  bis  Anno
Alex.  1305  die  letzte  Spur  desselben  verschwunden  war.
Aus  der  genannten  Dynastie  herrschte  zur  Zeit,  als  der
Prophet  (Muhammed)  gesandt  wurde,  Arthamükh  ben  Büzkär
b.  Khamgri  b.  Shäwush  b.  Sakhr  b.  Azkajawär  b.  Askajamük
b.  Sakhassakh  b.  Baghra  b.  Afrigh.
Nachdem  Kutaiba  b.  Muslim  Khwärizm  nach  dem  Abfall
der  Khwärizmier  zum  zweiten  Mal  erobert  hatte,  setzte  er  als
ihren  König  ein  den  Askajamükh  b.  Azkajawär  b.  Sabri
b.  Sakhr  b.  Arthamükh  und  ernannte  ihn  für  die  Shäh-Würde
(das  Königthum).  Die  Wiläya  (das  Amt  des  Statthalters)
wurde  den  Nachkommen  der  Chosroen  genommen,  während  die
Shäh-Würde  ihnen  blieb,  weil  sie  ihnen  erblich  angehörte.
Anstatt  der  einheimischen  Aera  wurde  die  Hijra  nach
allgemein  muslimischem  Brauch  adoptirt.  Kutaiba  hatte  aber
alle  diejenigen,  welche  khwärizmische  Schrift  zu  lesen  und  zu
schreiben  verstanden, 1  welche  die  Traditionen  des  Landes  kannten
            
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