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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

TJeber  den  Einfluss  der  Tonlehre  auf  Herbart’s  Philosophie.

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halten  wie  1  :  j/2  (nach  der  obigen  Scliwellenrechnung).  Unterdieser
  Voraussetzung  nämlich  sind  die  Vorstellungen  als  reine
noch  nicht  verschwunden,  obgleich  am  Verschwinden;  die
Unterscheidung  derselben  von  ihnen  selbst,  wie  sie  nach  der
Wechselwirkung  durch  Verstärkung  geworden  sind,  ist  noch
möglich.  Die  Gleichheit  beider  Vorstellungen  ist  dabei  nur
Eine,  dagegen  ihr  Gegensatz  vielfach,  indem  jeder  conträre
Gegensatz  wegen  des  Eigenthümlichen  jeder  Vorstellung  zwei
contradictorische  Gegensätze  in  sich  schliesst.  Von  jener  nun
geht  die  Nöthigung  zum  Einswerden,  die  sich  deshalb  auf  jede
(der  beiden)  Vorstellungen  gleich  vertheilt,  von  diesen  das
Streben  des  Auseinanderhaltens  aus,  das  jeder  Vorstellung  als
solcher  angehört.  So  sind  vier  Grössen  in  der  Rechnung,  die
beiden  Gegensätze  und  die  beiden  Hälften  der  Gleichheit,  von
denen  sowohl  die  ersten  als  die  letzten  ein  Paar  gleicher
Grössen  ausmachen.  Hier  können  nun  folgende  Fälle  statttinden,
  deren  Folgen  aus  obiger  Schwellenrechnung  sich  ergeben,
wenn  sie  statt  auf  drei,  auf  vier  einander  hemmende  Thätigkeiten
  ausgedehnt  wird.  Stellen  nämlich  A  =  B  die  beiden
Vorstellungen,  a  =  b  die  beiden  Gegensätze  und  c  =  d  die
beiden  Hälften  der  Gleichheit  dar,  so  wird
I.  die  Formel

A  +  c:A=\/  2  :  1  1
B  +  c:B=]/2:  1  I

U414

:  1

den  Punkt  darstellen  der  reinen  Unterscheidbarkeit;
II.  die  Formel

a  :  c  =  1  :  j/2
b  :  d  =  1  :  j/2

1  :  1-414.  .  .  .

wird  den  Fall  ausdrücken,  wo  die  blossen  Geg-ensätze  zu  der
halben  Gleichheit  das  Verhältniss  gewinnen,  welches  zum  Eintritt ­
  ins  Bewusstsein  nothwendig  ist;
III.  die  Formel  a  =  b  —  c  =  cl  oder  a  :  c  =  1:1
b:  d  =  1:1

wird  den  Fall  ausdrücken,
Gleichheit  gleichen;
IV.  die  Formel
a  :  c  =  1
b:d  =  \

wo  die  Gegensätze  den  Hälften  der

1  :  0-707
            
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