Berichte über Handschriften des sog. Schwahenspiegels.
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248 (II 277).
Er sol auch starck sein, das er sein hertz also starck
behalde das er 1 dem leihe nymmer gerate das wider recht ist.
vnd gewynnet das hertze einen krancken mut, so sol der lei]}
also starck sein das er dem bösen mute widerstehe: wanne die
tugende get für alle tugende, 2 der bösem mut widerstet. :i ein
richter sol also starck sein das er leib vnd gut wagen sol das
er das recht beschirme.
249 (II 278).
Er sol auch got forchten, trew vnd warheit vnd das recht
lieb haben, vnd alles vnrecht 4 sol er lassen, so ist er ein
weiser richter.
285 (II 313).
Und stammelt ein man, vnd gibet man in einem manne
tzu fursprechen, das ist wider recht, geschieht aber es dorumbe
oder 5 doruber, wo er danne misse spricht, des hat er keinen
schaden des wort er do spricht.
304 (II 332).
Wen man mit der hant getat begreiffet, den sol man für
gerichte furen. vnd ist das er jhenen gewundet hat, oder was
es ist, das sol man selbdritt ertzeugen, on diepheit oder 11 raub.
305 (II 333).
Gret es jm an den leip, man sol in mit siben mannen
ertzewgen. hat man der getzewgen nicht, man sol in kempffen
als hieuor gerett ist. get es jm an die hant, man sol ju mit
tzweyen tzu jm selber ertzewgen. 7
309 (II 338).
Und beclaget man einen man vmbe galt, man sol jm furgebieten
als hieuor gerett ist. vnd kumpt er nicht fure, dorumbe
sol man in nicht verechten. jm sol der richter richten
hin tzu seinem gute wo das leyt in seinem gerichte, vnd sol
auch sein busz dauon nemen, ab sy do ist. das ist recht vor
allen gerichten.
1 TI es. 2 II get vor allen tilgenden. 3 II widerstehe. 4 II vnrecht
ding. 3 II geschieht es aber. 0 II vnd an. ' II betrugen, hat
man der getzewgen uit, man sal in kempffen als vor gesehriben ist.