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Rockinger.
189 (II 215).
Dyeweil die kinde tzu viertzehen jaren nicht komen sein,
dyeweil mögen sy ir pflegev nicht argwenig sagen, yedoch mögen
sy es ! iren freunden sagen die hieuor genant sein, vnd 2 jn
das furlegen was uhels jn von dem pflegen 3 geschieht.
190 (II 216. 217. 218).
Der ist auch argwenig der den kinden ir gut von jar tzu
iarn nicht widerreitt. 1
Auch ist der argwenig der der kinde vater do er lebt
todt veynt was, wie nahe er jn ist. 5
Der ist auch argwenig, vnd man sol in den kinden nicht
zu pfleger geben, der in der echte oder in dem banne ist.
200 (II 228. 229).
Nyman mag 0 eigen lewt gehaben danne gotteshuser vnd
fürsten vnd freyen. alle dinstman heissen eigen in der schrifft.
dauon mögen sy nicht eigner lewt gehaben zu rechte.
Gehört ein dinstman an ein gottshuse, vnd spricht 7 er
habe eigen lewt, sy sein nicht sein, 8 sundern seines gotshausz
des eigen er ist. 9
201 (II 230).
Hat ein furst 10 einen dinstman, er spricht er habe eigen
lewte, des ist nicht: sy sein seins herrn eigen des eigen er ist.
205 (II 234).
Es ist nyman semperfreye, das ist der höchste frey, danne
des vater vnd muter frey waren.
247 (II 276).
Ejn richter sol also weisz sein das er das übel von dem
guten gescheiden möge vnd könne, vnd das gut von dem vbeln.
kan er das, so ist er ein weiser richter, so er das übel leszt
vnd das gut tut.
eynem wüsten man wirtt, vnd sein selbist gute zu vnrecht angreifft, er
ist aber argwenig.
II sye mugen aber es wol. 2 II vnd mugen. 3 II von den pflegeren.
4 II gut zu iaren zu iaren nicht wider reyttet ader berechent den nehesten
freundenn. 5 II ist an der siptzal. G II mag zu recht. 7 II gicht. 8 II sein
eygen. 9 II seins gotiszliawsz eygen. 10 II ein leyhen fürste.