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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Berichte  über  Handschriften  des  sog.  Schwabenspiegels.

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63  (II  83).  [Was  der  eygen  man  morgengabet.]
Der  eigen  man  mag  nicht  mer  geben  seinem  weib  danne  ein
geisz,  oder  ein  scliöff,  1  oder  fünf  Schilling  seiner  lanntpfenning.  -
64(1184.85).  [Was  der  römisch  konig  seynem  weybe  morgengabt.j
Ejn  römischer  konig  mag  geben  seiner  frawen  tzu  morgengabe
  wie  vil  er  wil.  dem  ist  nicht  tzil  uff  gesetzt.
[An  was  gute  des  römischen  konigis  weybe  kein  recht  hatt,  ab
es  ir  geben  wurde  von  dem  konige,  volget  hir  vnten  nach.]
Gibt  er  aber 3  seiner  frawen  des  reichs  gut,  doran  hat  sie
nicht  rechtes.  1  vnd  wirt  ein  ander  konig,  er  nympt  es  mit
rechte  wider.
127  (II  151).
Der  eins  rnannes  eeweip  huret,  oder  ein  weip  oder  maget
notzoget,  nympt  er  sy  darnach  tzu  der  ee,  ekint  gewynnen  sye
nyrumer  bey  ein  ander,  als  wir  euch  des  basz  hienach  berichten
vnd  von  der  ee  sagen  werden.  5
128  (II  152).
Kempffen  vnd  jre  kint,  vnd  alle  die  die  vnelieh  geborn  sein,
vnd  alle  die  die  diebheit  oder  raub  vergolden  haben,  wir  meynen  0
den  rechten  straszraup,  vnd  des  mit  gerichte  betzwungen  sein,
oder  die  haut  vnd  7  hare  vor  gerichte  erlediget  haben,  vnd  des
man  sy  vor  gerichte  domit  gebusset  hat.  8
161  (II  187).
Dje  keiser  vnd  die  konige  die  haben  disz  gemein  recht
gemachet.  doch  haben  die  meister  lenger  tzil  uff  gesetzt  an  ir
gut,  als  hieuor  geschriben  stet. y
188  (II  214).
Und  ist  es  das  ein  pfleger  den  kiuden  jre  notdurfft  111  nicht
gibet  an  essen  an  trincken  vnd  an  gewande,  der  ist  aber
argwenig.  11
1  II  geben  wan  ein  schliff  oder  ein  geysz  oder  lamp.  2  Hier  fügt  II  noch  an:
Nota,  wo  das  huch  von  Schillingen  saget,  do  sint  ye  zwolff  pfening  ein  Schillinge ­
  seyner  landt  pfening.  3  II  Gjhet  aber  der  konig.  4  II  rechtes  an.
5  II  ein  ander,  wir  berichten  euch  das  basz  her  nach  von  der  ee.  ,J  II  ich
meyn.  7  II  luler.  8  II  vnd  das  man  sye  vor  gerichte  gebusset  hat  do
mit,  dye  sein  alle  rechtlosz.  9  II  bemerkt  noch  weiter:  Vnd  sunderlich
recht  haben  sye  den  Sw r aben  geben  an  irem  gute,  als  vorgesekriben  stet.
10  II  nottorfftigkeit.  11  II  setzt  hier  noch  bei:  Vnd  ist  es  das  er  zu

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