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Rockinger.
rechtes I 197 und 198 = II 185, wie im Artikel II 261. Was
den dritten Theil des Landrechtes anbelangt, stösst man auf
ein Mehr nicht allein bei den Artikeln I 1041 und 1042 = II
1087 und 1088, I 1054 = II 1099, I 1070 = II 1115, sondern
es ist auch der grösste Theil der in der Handschriftengruppe
L fehlenden Artikel der Handschrift der juristischen Bibliothek
zu Zürich und der Ebner’schen Handschrift vorhanden.
Ein Weniger gegenüber L, welches unseren beiden Handschriften
gemeinsam wäre, ist im Landrechte nicht zu verzeichnen,
wohl aber im Lehenrechte, welchem die Artikel L 98, 121,
128a, 132a, 143b, 144a, 155 bis 158 einschliesslich mangeln.
Dagegen fehlen in I ausser dem Eingänge des Artikels des
Landrechtes L 145 ganz oder theilweise die Artikel 123b, 145,
190, 201m und n, 209, 224, 311, 313 II, 316, und der Artikel
des Lehenrechtes 134b; in II die Artikel des Landrechtes 116b,
117a, der Artikel des Lehenrechtes 90.
Wirft man einen Blick auf diese Abweichungen der beiden
Handschriften gegenüber L, so ergibt sich, dass selbe bei
weitem weniger den ersten und zweiten Theil des
Landrechts als dessen dritten Theil und das Lehenrecht
berühren. Was gerade das Mehr hiebei anbelangt,
möchten folgende Bemerkungen nicht überflüssig sein.
Im Landrechte führt der Artikel 9 1 die Gesetzgeber auf,
welche ausser dem auch sonst öfter im sogenannten Schwabenspiegel
genannten Kaiser Constantin sammt dem Pabste Silvester
in Betracht kommen, eine Aufzählung, welche neben den Handschriften
unserer Gruppe- auch in dem Cod. germ. 3967 der
Münchner Staatsbibliothek 3 und im Cod. palat. 461 zu Heidel-1
Ich theile ihn alsbald unter V mit.
2 Vgl. Gengier über die Plassenburger Handschrift des Archives zu Bamberg
im Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit 1854 Sp. 118—120.
Ich zähle ohne Bedenken dieser Gruppe auch die einst im Besitze
der Gräfin Agnes von Helfenstein beziehungsweise Schlüsselberg befindlich
gewesene Handschrift zu, welche Bruder Oswald von Anhausen
an der Brenz 1356 seiner lateinischen Uebersetzung zu Grunde gelegt.
3 Vgl. den Vortrag über drei mit einem Anhänge zum Landrechte vermehrte
Handschriften des sogenannten Schwabenspiegels in den Sitzungsberichten
der Akademie der Wissenschaften zu München 1867 II S. 301.
Vnd darvmb — heisst es in der berührten Handschrift — schullen
auch die keyszer vnd die kunge neinen yn ir liercze, vnd schullen yren