Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegelß.
449
L
148a
148b
149a
149b
150a
150b
151a
151b
1
413
414
I 415'
I 416 1
417
418
419
420
421
II
380
381
382
383
384
385
386
387
152
153a
153b
154
155
156
157
158
159
I
I 422‘ 2
I 423 2
424
425
426
II
f 388 2
i 389 2
390
391
392
427
393
IV.
Es ergibt sich aus dieser Zusammenstellung mit den
hinzugefügten Noten, dass einmal eine vollständige Uebereinstimmung
bis in’s Einzelne zwischen den beiden
Handschriften nicht herrscht, sodann aber auch, dass Abweichungen
nicht geringer Art gegen die Gestalt von L
entgegen treten.
Was das erstere anbelangt, hat I in ihren Artikeln 349
und 350 des Landrechtes, wie 245 und 246 des Lehenrechtes
ein Mehr gegenüber II, während umgekehrt diese in ihren
Artikeln 396, 477, 484, 622 zum Theile, 679 bis 681, 709, 745,
758, 958, 967, 974 = L 316 des Landrechtes, wie 261 und 351
dos Lehenrechtes ein Mehr gegenüber I aufweist.
Wichtiger ist das Verhältniss beider Handschriften
zu L, gegenüber welcher sich — abgesehen von Umstellungen,
wie bei Artikel I 808 bis 810 = II 858 bis 860 gegenüber
L 271a, 272, 271b, und namentlich gegen den Schluss des
Landrechtes nach L 363 I, oder abgesehen von der Wiederholung
des Artikels L 189 in I 934 = II 978 — theilweise
ein Mehr, theilweise aber auch ein Weniger herausstellt.
Ein Mehr hndet sich in folgenden Artikeln der zwei
ersten Theile des Landrechtes beider Handschriften: 9, I 796
— II 846, 1 935 bis 937 = II 979 bis 981, wie in den Artikeln
II 484 und 758; sodann in den Artikeln des Lehen-1
415: Und ist ein burger — ehaftige not.
416: Kvmpt aber — wetten.
2 422 (II 388): Uerleihet — sol das gut verstell.
423 (II 389): Jst ein gut — liieuor seit.