Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
401
L
13
14
15
16
17
18
I
47
II
49
48-51 1 50—53 1
( 52 2
\ 53' 2
54
I 55 3
1 56 3
57- 64 4 74—85 4
54-70 2
71
I 72 3
i 73 3
L
19
20
21
22
II
86
f 87 5
88 5
89 fi
90 6
| 91 7
l 92 7
l 93 7
1 48 (II 50): Vnd stirbet — darkomen ist.
49 (II 51): Hat der sune — tot bette wol wem er wil.
50 (II 52): Hat er mit dem gut — sele geben iren teil (II fügt noeb
bei: vnd den lewten gelten, das ist) dauon das es der prüder er erweit
hat. jst aber weder prüder noch swester (II swester da), so noinen es die
nehsten erben.
51 (II 53): Ein iglich mensch ist seins mages guter erbe bisz es gereichen
mag zu der sibenden sippetzal (II syppe).
2 Von den bekannten vierzehn Enterbungsgriinden entsprechen hier 1 — 3
und 8—14 jenen bei L. 4 ist = L 5, 5 = L 6, 6 = L 7, 7 = L 4.
Der Schluss nach 14 bei L steht hier in zwei besonderen Absätzen
(II = 57 und 58) in folgender Fassung gleich nach 3. Mit disen vorgeschriben
(II diesen dreyen) dingen venvirckt sich auch ein vater gein
seinem sune das er bey seinem lebendigen (II lebendem) leib von seinem
gute scheiden müsse, vnd dritt der sune an seines vaters stat, er sol
dem vater sein notdurft geben mit eren als er vor mit eren gelobt hat.
Der Schluss des 14. Enterbungsgrundes selbst lautet als besonderer
Artikel in I = 53, in II = 70: Kommet aber ein (II dye) junclcfrawe über
funfundtzweyntzig jare, so mag sie wol ir ere uerliesen, vnd nicht ir
erbe, das ist dauon das man ir vntter funfundtzweintzig jaren zu elichen
Sachen (in II fehlt: zu elichen Sachen) geholffcn solt haben.
n 55 (II 72): Die Swaben — mynnern volge.
56 (II 73): Swebische — tzugeben.
4 Diese Artikel tbeile ich unten in V ihrem ganzen Wortlaute nach mit.
r ’ 66 (II 87): Und wil ein man — das enhilffet dannoch nicht,
67 (II 88): Mit nicht mag — stet vnd anders nicht.
6 68 (II 89): Leipgedinge — doch mit rechte.
69 (n 90): Und verwircket — nicht genemen.
7 70 (II 91): Jst das ein man — sein eliafftige not.
71 (II 92): Ehaftige not ist (II Was ehafftig nott sey. das ist) Inniger
— jrre. so wirt er seines gutes mit rechte wol an. vnd wer danne gewynnet,
der hat es mit rechte.
72 (II 93): Es mag der dem — mit der gewere geschieht.