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Lambel. Bericht über Weistbümer-ForschungeTi.
Scheint von der zu Grunde liegenden durch Andreas von
Prag veranstalteten Aufzeichnung, welche die Commission schon
aus einer andern Handschrift des Linzer Museums besitzt,
kaum verschieden zu sein.
St. Wolfgang s. Mondsee.
Von den verzeichneten 31 Nummern sind 5 (N. 6, 10,
13, 19, 31) bereits aus andern Handschriften copirt, von einer
(N. 25) ist es noch zweifelhaft, ob sie in die Sammlung wird
aufzunehmen sein, die übrigen 25 Nummern sind bisher unbekannt.
Dass ich diesmal wie früher auch Ausser-obderennsisches,
wo ich es vorfand, mit aufzeichnete, bedarf wohl nicht
der Entschuldigung. Ich hoffe vielmehr von meinen geehrten
Herren Mitarbeitern, dass Sie, sollte Ihnen zufällig auf Ihren
Gebieten Obderennsisches begegnen, es gleichfalls mir zur
Kenntniss bringen werden.
Indem ich diesen meinen dritten und letzten Bericht
schliesse und sämmtlichen Förderern meiner Forschungen nochmals
meinen Dank ausspreche, zumal dem Herrn Rittmeister
A. Winkler am Museum in Linz, der unsere Sammlung durch
Aufnahme meiner Bitte um Mittheilung etwaiger nachträglicher
Funde in dem demnächst erscheinenden Jahresbericht über das
Museum auch noch weiter fördern will, kann ich mir anderseits
nach den mannigfachen Erfahrungen, die ich machte, nicht
versagen, offen meine Zustimmung zu der Aeusserung meines
Recensenten im Literarischen Centralblatt (1872 Sp. 825) zu
erklären, dass es an der Zeit wäre, ,dass die österreichische
Regierung das Archivwesen energisch in die Hand nähme, um
von der Geschichte des Landes ob der Enns zu retten, was
noch zu retten istJ