lieber die Schriften des Kaisers des Wen-tschang.
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Neigung. Ist er fähig, im Augenblicke sich von der Umgebung
zu trennen?
Leider! Man prüfe und frage, woher der eigene Leib
kommt. Die Aeltern belebten unseren Stamm. Die Aelternliebe,
was für eine Sache ist sie? Es ist das Herz, das der Mensch
selbst besitzt. Wer diesen meinen Aufsatz sieht und nicht
bewegt wird im Herzen, der ist kein Mensch. Wer diesen
meinen Aufsatz sieht und nicht Thränen herabfallen lässt, ist
kein Mensch. Ein ungehorsamer Sohn, eine widerspänstige
Schwiegertochter, wenn sie diesen meinen Aufsatz sehen und
sich nicht verwandeln, jener kein älterliebender Sohn, diese
keine willfährige Schwiegertochter wird, in wie fern sind sie
da von den Vögeln und wilden Thieren verschieden? Es sind
Solche, die von Menschen entdeckt und gestraft werden.
Das von dem Gebieter und Kaiser des Wen-tschang verfasste
kostbare Capitel von Rettung von der Entführung.
Der wahre Gfebieter sagt: Ich verkehrte rund umher
durch den Weg und die Tugend. Ich ward längst bestätigt
auf der wahren Rangstufe. Hier konnte ich nachdenken über
das Loos der Entführung. Sofort hatte ich den Wunsch, zu
retten sämmtliche Geborene. In dem Jahre Jin-schin (9), am
siebenten Tage dos siebenten Monats 1 befehligten in Sänften
des Edelsteines Lang mit Vordächern der Flügel, auf Einhornwagen
mit Gespannen des Paradiesvogels, der Edelsteinknabe,
das Edelsteinmädchen als Götter die Streitkräfte des Himmels.
Wimpel und Fahnen der Musikbanden, hundertmal zehntausend
an der Zahl, wurden herangezogen und folgten. Die aufwartende
Leibwache stand in Reihen wie Bäume des Waldes, der
Ton der Musik erschütterte die Decke des Himmels.
Der Befehl des Himmelskaisers lautete : Das grosse
Bläuliche hat kein Höheres über sich. Die höchste Tugend
ist der wahre Gebieter. Er ist gleichgestellt einem Menschen
unter dem Thore der mittleren Bücher. Er begleicht die Sache
1 Dieses ist um die Zeit des Kaisers Hoai von dem westlichen Tsin, im
sechsten Jahre des Zeitraumes Yung-kia (312 u. dir.).
Sitzungfiber, d. phil.-hist. CI. LXXIII. Bd. II. Hft. 24