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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Ueber  rlie  Schriften  des  Kaisers  des  Wen-tschang.

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Sein  Kindername  war  ursprünglich  Kiao.  Er  veränderte
ihn  zu  Tsiang.
Die  Gespräche  des  Pinsels:  Sung-kiao  wandelte  gemeinschaftlich ­
  mit  seinem  jüngeren  Bruder  il$  Khi  und  begegnete
einem  merkwürdigen  Bonzen.  Dieser  sagte  zu  ihnen:  Der
Kleinere  von  dem  Geschlechte  Sung  soll  in  der  Welt  voranstehen. ­
  Der  Grössere  von  dem  Geschlechte  Sung  wird  ebenfalls ­
  der  Stufe  und  des  Vorranges  nicht  verlustig.  Zehn  Jahre
später  begegnete  der  Grössere  von  dem  Geschlechte  Sung  dem
Bonzen  wieder  auf  dem  Wege.  Der  Bonze  erschrack  und
sagte:  Du  bist  von  herrlichem  Geiste,  bist  einzig  und  merkwürdig. ­
  Solltest  du  mehrere  zehntausend  Leben  gerettet  haben?
—  Jener  sprach:  Wie  könnte  ich,  der  arme  Gelehrte,  hierzu
gekommen  sein?  —  Der  Bonze  sprach:  Denke  einstweilen
darüber  nach.  —  Nach  längerer  Zeit  sagte  Jener:  Vor  der
nördlichen  Halle  befand  sich  ein  Ameisenhaufen.  Gegen  denselben ­
  drang  unvermuthet  ein  Platzregen.  Ich  heftete  Bambus
zusammen,  machte  eine  Brücke  und  liess  die  Ameisen  übersetzen. ­
  Sollte  es  dieses  sein  ?  —  Der  Bonze  sprach:  Es  ist
es.  Der  Kleinere  von  dem  Geschlechte  Sung  soll  eben  der
Voranstehende  werden.  Du  wirst  durchaus  nicht  unter  ihn
kommen.  Du  wirst  einem  in  der  Reihe  Vorangehenden  gleichgehalten. ­
  —  Der  Kleinere  von  dem  Geschlechte  Sung  wurde
wirklich  der  grosse  Voranstehende,  und  seine  Aufsätze  wurden
der  Kaiserin  überreicht.  Diese  meinte,  dass  der  jüngere  Bruder
dem  älteren  nicht  vorangehen  dürfe.  Sie  befahl,  dass  der
Grössere  von  dem  Geschlechte  Sung  der  erste,  der  Kleinere
von  dem  Geschlechte  Sung  der  zehnte  sei.
Die  von  Tschin-han  verfasste  Geschichte  des  Palastes  des
grossen  Sophorabaumes:  Tschün-yü-fen  träumte,  dass  er  in  eine
grosse  Feste  trat.  Die  Aufschrift  daselbst  lautete:  Das  sichere
Reich  des  grossen  Sophorabaumes.  Als  er  erwachte,  suchte  er
in  Betreff  dessen  nach.  Unter  einem  alten  Sophorabaume  befand ­
  sich  ein  Ameisenhaufen.  Es  war  der  Ort,  zu  dem  er  im
Traume  gekommen.
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,Vergrabe  Schlangen,  du  erlangst  die  Ehre  eines  Vorgesetzten
und  Reichsgehilfen/
            
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