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tirten Kreise. Es stammt aus dem Besitze des Architekten
Hansen, kann also auch sehr wohl aus Athen sein.
Den Bericht 1 über die Entdeckung einer grossen Anzahl
von Vasen derselben Classe nahe am Dipylon zu Athen will
ich nicht nach Hirschfeld liier vollständig wiederholen, wohl
aber Einzelnes aus ihm herausheben. Bemerkenswerth ist schon
die grosse Menge der Gefässe; allein 80 besser erhaltene Stücke
zilldt Hirschfeld auf. Bemerkenswerth ist ferner als weitere
Bestätigung der Annahme sehr hohen Alters für diese Gefässe,
dass dieselben in Athen in der untersten von mehren Gräberschichten
gefunden wurden, bemerkenswert!! auch, dass kein
Fund mit ihnen unmittelbar zusammen befindlicher Vasen späteren
Stils constatirt werden konnte. Mit ihnen gefunden
wurden dagegen einzelne Gegenstände von Bronze, von Silber,
von Gold; von Silber eine Fibula, deren Form man genauer
kennen möchte. Hirschfeld stellt mit Hinzufügung sehr ausführlicher
und dadurch um so dankenswerterer Beschreibungen
fest, dass die neugefundenen Exemplare, der Anzahl nach mehre
als ich gekannt hatte, durchaus dieselben stilistischen Eigentümlichkeiten,
die ich nachweisen konnte, wiederholen, wodurch
die aufgestellten Regeln, namentlich auch die des Fehlens
des Pflanzenornaments, erheblich au Sicherheit gewinnen. Am
Boden eines einzigen Gefässes nur (n. 71) beschreibt Hirschfeld
ein aus scheinbaren Blättern zusammengesetztes Sternornament;
die beigegebene Abbildung zeigt, dass, wenn wirklich
Blätter gemeint sind, diese denen der Rosettenornamente
orientalisirender Vasen jedenfalls nicht gleichen. 2
Ein ganz Neues in der Ornamentik bieten aber einzelne
1 Annali dell’ inst, di corr. arcli. 1872, S. 131 ff. tavola d’agg. I u. K.
Mon. in. dell’ inst. vol. TX. tav. XXXIX. XL. Der mitgefundene
Schädel (S. 135) ist jetzt von Virchow publicirt und besprochen (Zeitschrift
für Ethnologie 1872 S. 147 ff.). Hierauf macht mich Hirschfeld
in brieflicher Mittheilung aufmerksam, welcher ich auch die Kenntniss
inzwischen wiederum neu gemachter, in das hier behandelte Thema einschlagender
Funde verdanke. Mit der Veröffentlichung dieser Nachrichten
will ich Hirschfeld nicht vorgreifen.
2 Auch Bursian (literar. Centralblatt 1871, S. 591) wollte in sternförmigen
Figuren Blumennachbildungen erkennen; mir erscheint das unerweislich
und unwahrscheinlich. Es ist eine der in der Technik des Webens und
Flechtens überall entstehenden Formen.