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Bergmann.
Abu Ali Ibn al-Afdhal, sich öffentlich zu zeigen, wozu er ihm
die Möglichkeit verschaffte. In der That schloss sich diesem
das Heer mit dem Rufe: ,Das ist der Wezir, der Sohn des
Wezirs' sofort an und schlug dem Erwählten trotz seiner Ablehnung
1 ein Zelt zwischen den beiden Schlössern auf. Da die
Thore geschlossen waren, erstiegen die Truppen die Mauern
und drangen in das Innere des Castells ein, so dass al-Hafiz
gezwungen war, Hazir zu entsetzen, welcher später hingerichtet
wurde, und Abu Ali Ihn al-Afdhal zum Wezir zu
ernennen. In kurzer Zeit bemächtigte sich dieser der Regierung
und erlangte unbeschränkten Einfluss auf den Regenten, ja
ging so weit, die öffentlichen Gelder aus dem Schlosse in sein
Haus bringen zu lassen. Am bezeichnendsten jedoch für die
damalige Stellung Ibn al-Afdhal’s ist seine über Verlangen der
Imami, deren Lehre er eifrig ergeben war, erlassene Verfügung,
das öffentliche Gebet für al-Kaim al-Muntazar zu verrichten.
Zugleich Hess er nach Ibn Chaldun, Dirheme, mit
Ausschluss von Dinaren, mit den Aufschriften : ,Gott (ist) der
Ewige' und ,der Imam Muhammed' prägen und verbot die
Nennung des Namens Ismail’s und al-IIafiz’ auf den Kanzeln,
sowie den Gebetruf ,Auf zum Besten der Werke'. Er selbst
legte sich eine lange Reihe von pompösen Beinamen bei 2 ,
welche die Prediger vorlesen mussten, und zuletzt hielt er al-Hafiz,
dessen beabsichtigte Ermordung als Sühne für die Hinrichtung
der Brüder al-Afdlial’s durch al-Amir sich nicht in’s
Werk setzen liess, in förmlichem Gewahrsam. Die schiitischcn
Emire und die chalifischen Mamluken, welche sich vor Ibn
al-Afdhal nicht sicher fühlten, beschlossen schliesslich, ihn zu
tödten. Eine Anzahl ihrer Leute, die dem Wezir auf lauerten,
überfielen ihn während er mit seinem Gefolge zu Pferde am
Ballspiel sich ergötzte, und ein Mamluk, Franke von Geburt,
tödtete Ibn al-Afdhal, dessen Haupt abgetrennt wurde. Al-Hafiz,
aus dem Gefängnisse hervorgeholt, empfing die Hui-1
Der Text Ibn Chaldun’s lautet:
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2 Vgl. Ibn al-Atbir X. p. 473.