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Bergmann.
Isa sich nach Hulwan gewendet hatte, beeilte sich, mit Baha
ad-daula Frieden zu schliessen.
Abu’l Fath Ihn Annäz, der Hulwan und Qirmisin verloren
hatte, suchte Zuflucht bei Rafia Ibn Muhammed Ibn
Maqn. Badr verlangte mit Berufung auf seine alte freundschaftliche
Verbindung dessen Entfernung, und als diese nicht
erfolgte, sandte er ein Heer in das Gebiet Rafia’s welches
dessen Residenz niederbrannte und die Veste al-Baradan 1 einnahm.
Der flüchtige Abu’l Fath erhielt in Baghdäd von Amid
al-Dschujusch die Zusicherung seiner Hilfe und in der That
befahl Baha ad-daula der gegen Badr wegen dessen Verbindung
mit Abu’l Abbas Ibn Wasil sehr erzürnt war, dem Wezir, mit
einem Heere aufzubrechen. Badr wusste jedoch den Feind,
der bis Dschondeisabür vorgedrungen war, durch den Hinweis
auf die zweifelhaften Chancen des Krieges und die Schwierigkeit
des Sieges, gegen Bezahlung der gehabten Kriegskosten
zur Umkehr zu bewegen 2 .
Die letzten Jahre Badr’s wurden durch sein unglückliches
Verhältniss zu seinem Sohne Ililäl getrübt, dessen Mutter aus
der Tribus der Schadenschän ihn nach der Trennung von
ihrem Gatten geboren hatte, so dass der Sohn ferne vom Vater
und ihm entfremdet aufwuchs, dessen Liebe sich auch einem
anderen Kinde, Abu Isa, zuwandte. Badr, der Ililäl beargwöhnte,
verwies den Sohn aus seiner Nähe und gab ihm
Sämaghän. Kaum war aber Hiläl sein eigener Herr, als er
mit Ibn al-Mädhi, dem damaligen Herrn von Scliahrzur, in
Zwistigkeiten gerieth. Badr untersagte seinem Sohne jede
Feindseligkeit, doch dieser, das Verbot nicht beachtend, sammelte
ein Heer, welches Scliahrzur einnahm, wobei Ibn al-Mädhi
und die Besatzung getödtet wurden. Da zudem Hiläl
die Truppen seines Vaters, der in Folge seines Geizes beständig
an Anhang verlor, durch Bestechung zu gewinnen wusste,
kam es zum Kampfe; die beiden Heere stiessen bei Bab-ad-Dinawar
aufeinander und Badr, dessen Truppen zum Theil zu
1 Vgl. Jacut, Maräsid T. IV. p. 297.
2 Iba Chaldun IV. 514. Ibn al-Athir IX. 136. Abu’l Fath, der Gründer
der Dynastie der 13anu Annäz, starb im J. 401 zu Hulwan; ihm folgte
sein Sohn Abu’sch Schauk; v. Scharafname p. 8. Ibn al-Athir IX. 158.