Beiträge zur muhammedanisclien Münzkunde.
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und den Worten: ,taqaddasat izzat allall' (,geheiligt sei die
Macht Gottes') schlagen Hess.
Hasanweikide.
Die Kurden, die Gordysei oder Carduchi der Alten treten
in der Geschichte des Islams erst im 4. Jahrhunderte hervor.
Ein streitbares Volk, das wegen seiner Raub- und Plünderungslust
von Alters her übel beleumundet war, nahmen sie stets
gerne Kriegsdienste an und bei den fortwährenden inneren und
äusseren Kämpfen des Chalifats fehlte es ihnen nicht an Beschäftigung.
Aber erst zum bezeichncten Zeitpunkte gelang es
einer Anzahl kurdischer Häuptlinge, den Verfall des Chalifats
benützend, eine Reihe mehr minder unabhängiger Herrschaften
zu gründen. So finden wir Alusch in Antiochien (f 358), 1 den
Stammherrn der kurdischen Dynastie der Marwaniden, Bädu,
der im J. 380 im Kampfe gegen die Söhne Nasir ad-daula’s
fiel, die Bann Annäz al-Kurdi in Hülwan und Qarmisin. Am
mächtigsten aber tritt zu dieser Zeit das kurdische Geschlecht
der Hasanweilüden hervor, dessen Geschichte bisher keinen
Bearbeiter gefunden hat. 2
Der Begründer dieser Dynastie, nach welchem sie benannt
wird, war Hasanweih Ibn al-Husein 3 al-Barzikäni, der eine
Truppe seiner Tribus befehligte, bis er die Besitzungen seiner
Oheime mütterlicherseits, Wandäd und Ghänim, Söhnen des
Ahmad Ibn Ali, die Dinawar, Hamadan, Nihawend, Samaghän
und einige Thcile Adserbeidschans bis Schahrzur besassen,
erhielt. Da die Bujiden zu dieser Zeit anderweitig beschäftigt
waren, benützte Hasan weih diesen günstigen Umstand zur Vergrösserung
seiner Macht, indem er zugleich Schutzgeld von
den Kaufleuten und Handelszügen einhob. Itukn ad-daula Hess
1 Zeitsehr. der deutsch-morgcnl. Gesellschaft Bd. XI. p. 213, 230.
5 Diese Zeilen sind vor dem Erscheinen des im Numismatic Chroniele 1871
p. 259 erschienenen Aufsatzes Rogers über einen Ilasanweihiden Dirhem
geschrieben. TTebrigcns findet sich daselbst, nur eine sehr unvollständige
Benützung der Quellen.
3 So Ibn Chaldun in der allgemeinen Geschichte (Bulfiqer Ausgabe) und
das Scharafname (Barb in den Sitzungsber. der kais. Akademie der
Wissenschaften Bd. XXVIII. p. 6). Bei Ibn al-Athir (ed. Tornberg)
Ilasan.
Sitzungsbor, ü phil.-hist. CI.LXKtH. lid.I. llft.
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