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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Boiträge  zur  imiliainmedanisclien  Münzkunde.

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gefässen  mit  Seepflanzen  an  al-Muizz  gesendet  wurden.  Auf
dem  Rückwege  erschien  er  ein  zweites  Mal  vor  Fas,  welches
am  21.  Ramadhan  des  J.  348  mit  Sturm  eingenommen  wurde.
Ahmed  Ihn  Bekr  fiel  in  die  Hände  Dschauhar’s  der  allerorten
fathimidische  Statthalter  einsetzte  und  schliesslich  nach  glänzender ­
  Erfüllung  seiner  Mission  im  Triumphe  nach  Mansuriah
zog,  seine  beiden  Gefangenen  asch-Sehäkir  lillah  und  Ahmed
in  zwei  eisernen  Käfigen  mit  sich  führend.  Die  Quellen
schweigen  über  das  weitere  Schicksal  asch-Scliäkir’s,  der  vielleicht ­
  im  Gefängnisse  starb;  jedenfalls  war  es  ein  rühmloses
Ende,  das  den  Midrariden,  der  die  Arrogirung  des  Imamates
gewagt  hatte,  ereilte.
Muhammed  Ibn  al-Fath  war  jedoch  nicht  der  letzte  seines
Geschlechtes,  der  in  Sidschilmäsa  herrschte.  Zu  derselben  Zeit,
als  der  grössere  Theil  al-Maghribs  den  Fathimiden  wieder  den
Gehorsam  aufkündigte  und  zumeist  den  spanischen  Omaijaden
huldigte,  warf  sich  ein  Sohn  asch-Schäkir’s  zum  Herrn  von
Sidschilmäsa  unter  dem  Namen  al-Muntasir  billah  auf.  Er  ward
jedoch  im  J.  352  getödtet  von  seinem  Bruder  Abu  Muhammed,
der  als  al-Mutazz  billah  den  Thron  bestieg,  aber  bereits  im
J.  366  im  Kampfe  gegen  den  Häuptling  der  Maghrawah, 1
Chazerun  Ibn  Fulful  sein  Leben  verlor.  Der  Sieger  bemächtigte
sich  des  Landes  und  der  Schätze  und  sandte  den  Kopf  al-Mutazz
  mit  der  Siegesbotschaft  nach  Cordova,  worauf  der
Hädschib  al-Mansur  Ibn  Abi  Amir  im  Namen  al-Hisehäm’s
ihn  zum  Statthalter  von  Sidschilmäsa  ernannte.  Die  Banu
Midrär  und  mit  ihnen  der  Stamm  der  Miknasa  verschwinden
von  jetzt  an  aus  der  Geschichte  al-Maghribs;  die  Erben  ihrer
Macht  waren  die  Maghrawa  und  Banu  Jafran.
Zum  Schlüsse  noch  einige  Worte  über  unseren  Dinar,
der  wohl  unzweifelhaft  in  Sidschilmäsa,  der  Residenz  ascli-Schähir’s
  geschlagen  wurde.  Sein  ganzer  Typus  gleicht  völlig
jenem  der  Goldprägen  aus  den  ersten  Regierungsjahren  al-Muizz,
  deren  das  kais.  Cabinet  zwei  besitzt.  Wir  finden  auf
diesen  denselben  rohen,  schwerfälligen  Schriftzug  und  die  gleiche
Anordnung  der  Aufschriften,  welche,  ausser  in  den  Namen,  nur
durch  den  Titel  eines  Emir  al-Muminin,  den  al-Muizz  auf-1

  Die  Mayouprjßoi  dea  Ptolemaeus  vgl.  Abulfcdc,  Geogr.  ed.  Reinaud  II.  177.
            
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