Ueber «las Eigentlmm des Reichs am Reichskirchengute.
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Gründer verpflichtet etwa seine Erben, keinerlei Leistungen
von der Kirche anzusprechen, sie nicht unter sich zu tlieilen,
ihr keine Güter zu entziehen. Oder er gibt sie an den König
oder an einen Bischof, bedingend, dass die Kirche zu keinen,
oder doch nur zu geringen, fest bestimmten Leistungen verpflichtet
sein soll. Für den Fall eines Missbrauches der Herrschaft
durch den Bischof wird wohl bestimmt, dass dieselbe an
die Erben zurückfallen oder auf die römische Kirche übergehen
soll. Aber auch hei dieser hielt man sich gegen Missbrauch
nicht gesichert; 1085 gehen die Gründer ein Kloster
an die römische Kirche, aber so, dass es an die Erben zurückfallen
soll, wenn der Papst es einer anderen Gewalt unterwirft
(Yerci Ecelini 3, 16). Am bezeichnendsten in dieser Richtung
dürfte die Urkunde sein, durch welche Graf Ulrich von Lenzburg
1036 die Verhältnisse der von seinen Eltern gegründeten
und ihm gehörenden Stiftskirche Beromünster ordnet (Schannat
Vindemiae 1, 773). Lange, sagt er, habe er darüber nachgedacht,
qualiter post obitum meum eadem canonica liberaliter deo
servire väleat. Regalem nolui facere nisi cocictus, quoniam saepe
accidit, si parva res in manus magnorurn venerit, nt vel omnino
negligatur, aut partim defendätur. Auch habe er sie nicht seinen
Enkeln insgesammt überlassen wollen, da diese sie dann unter
sich tlieilen würden. Er habe sie daher schliesslich einem seiner
Enkel tradirt, und zwar so, dass sie auch in Zukunft immer
nur auf einen einzigen, und zwar den ältesten Erben übergehen
solle; diesem werden dann eine Reihe von Verpflichtungen
auferlegt, welche die Kirche gegen Missbrauch seiner Gewalt
schützen sollen. Hält er diese nicht ein, so seil die Kirche
unter denselben Verpflichtungen an den Bischof von Constanz
kommen. Quod si idem epnscopus vel aliquis advocatus, quem
ille vice sua posuerit, suadente liumana malitia praefatam canonicam
neglexerit et canonicos iniuste disturbaverit et praescriptam
constitutionem irritam fecerit, tune ipse et ecclesia sua praenominatum
locum et omnia, quae illius sunt, penitus amittat, et
Imperatorquicumque tune temporis erit, succedat et teneat et
perpetuae libertatis privilegio eundem locum amplificet; ipsi vero
imperatori non pono auctorem vel iudicem, nisi deum regem
regum, a quo cogatur in die iudicii reddere rationem, quam, bene
et caute praedictam canonicam studuerit tueri.