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Goldzihor.
dürfen daher mit Recht voraussetzen, dass irgend ein Zusammenhang
zwischen der Uebersetzung und dieser Vertheidigungsliteratur
besteht, wenn auch kein directer und causaler, so doch
derjenige, dass beide auf ein Wiederaufleben der lexiealischen
Wissenschaft in der Türkei schliessen lassen.
Wenden wir uns vorerst zu dem Buche Däwüdzäde’s.
Der volle Name des Verfassers ist: Muhammed b. Musfapha
b. Däwud b. Kemäl, oder Muhammed b. Mustapha
ad-Däwüdi; bekannt ist er noch unter dem Namen Ibn
Iljas Dawüdzade. Sein Werk das er ebenfalls als eine
Art zum Kämüs anlegte 1 führt den Titel: ia-uLU! ^JJI
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Es lag mir in einer Handschrift der Leipziger Universitätsbibliothek
vor, wo es No. 70 der Ref&'ijja-Sammlung bildet.
Der Codex umfasst 55 Blätter in quarto zu 29 Zeilen und
wurde nach dem Autographe des Verf. abgeschrieben. 2 Biographisches
Material hat sich mir ausser dem, was ich aus
dem Buche selbst schöpfen konnte, in Bezug auf diesen Gelehrten
nicht dargeboten. Im biographischen Werke Nau'izäde’s
vermissen wir einen Artikel über Dawüdzade. Nur soviel ersehen
wir aus Hägi Chalfa, der das uns hier beschäftigende Werk
kennt, dass der Verfasser im Jahre 1017 der Higra starb. 3
Ich entnehme aus mehreren Stellen seines Werkes, dass
unser Verfasser eine Art von Melancholikus sein mochte, der
mit sich und der Welt unzufrieden, immer über Zurücksetzung
1 Das Titelblatt bietet die Aufschrift: ^^LäJI ^c * 1 I <rxJJI
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zu sein! denn der Zustand der Hschr., namentlich einige Lücken
deuten darauf, dass wir es hier mit keinem Autograph zu thun haben.
z. Bl. 34 verso .... Lol^
a H. Ch. IV p. 491.