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nügt haben würde, wird das gleichbedeutende xparcouaav y.aAwc
hinzugesetzt, um daran die folgende weitere Ausführung anzuknüpfen,
die noch ein neues, im bisherigen noch nicht enthaltenes
Argument für das suSatjxoveiv und dessen Bedingungen
enthält, das gleichmässig für den Einzelnen wie für die
staatliche Gemeinschaft Geltung hat. An die Behauptung
nämlich, dass der beste Staat der glückselige und in
gutem Zustand sich befindende sei, schliesst sich die Erläuterung:
'in gutem Zustand sich befinden 1 aber kann nicht, was
nicht das Gute thut, das Gute thun aber ist für Mensch und
Staat nicht möglich ohne Tugend. Tugend aber hat beim
Staat denselben Sinn wie beim Menschen.’ Wenn das, wie
ich meine, der Gedankenfortschritt ist, so weiss ich nicht,
warum der Satz aSüvawv 3k y.aXcSc -paxxsiv -olq fr}] ~ä y.a/.a Ttpäxtouaiv
nicht so, wie er überliefert ist, stehen soll. Denn der
verallgemeinernde Plural, des Neutrums, wie ich glaube, ist in
der syllogistischcn Formel durchaus am Platz, und um so zweckmässiger,
da die hier latirende Beziehung auf Mensch und
Staat der folgende Satz (o : j-’ avSpb? oikt ttsAswc) ausdrücklich
ausspricht, und äBuvatov Sk ist in dieser fortschreitenden Deduction
angemessener als yap.
Ehe wir weiter gehen, ist diese Argumentation auch von
sachlicher Seite in’s Auge zu fassen. Bernays findet in dem
Fortschritt von y.ahwc -patteiv zu xä y.aÄa -pdvreiv ein 'logisches
Wortspiel’, dessen Anwendung wiederum dem früher besprochenen
logisch-dialektischen Charakter der Dialoge auf Rechnung
geschrieben wird. Auf Anlass des auch von Bernays
S. 80 angeführten Beispiels einer auf die Doppeldeutigkeit von
■xprrrsiv gebauten Conclusion, die dem Sokrates selbst im Platonischen
Gorgias 507 c in den Mund gelegt wird, erinnerte
Bonitz (Zeitschr. f. öst. Gymn. 1859 S. 800) an die 'bekannte
Thatsaclie, dass die Eigenthiimlichkeit der Sprache, welche
als Organ zum Ausdrucke der Begriffe angewendet wird, auf
die Philosopheme selbst einen wesentlichen Einfluss geübt hat
1 Ich übersetze so hier und im Vorigen, weil ich mir des Fortschritts halber
nicht anders zu helfen weiss, Bernays 'in schönem Zustand sich befinden’,
was mir noch weniger gefällt: zxAfoc -ox-töi heisst 'er befindet sich wohl,
es geht ihm gut’, nichts weiter.