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fe ü d i n g c r.
scher des obern Landes, des Landes von No* genannt wird;
seine Bezeichnung als ,König* ist hienach nicht auffallend. 1
Und da sein Name unter vielen anderen Formen 2 auch die
Schreibung Sekeb hieroglyphisch bietet, so wird die Grleichsetzung
mit Skvt, etwa als Sikuvat —• um der masorethischen
Lesung möglichst nahe zu bleiben — unbedenklich sein. Die
,Missgestalt* dieser krokodilköpfigen Versinnlichung der Sonne
wird aber von uns mit Ezechiel nicht bestritten werden.
Dasselbe Urtheil über die sperberköpfige, mit dem Typus
der Mondgottheit ausgestattete 4 Erscheinung des ,Berathers, des
Feinde abwehrenden, grossen Gottes* Khonso wird ebenfalls
zulässig sein. Unter den Namenformen desselben würde unserm
Kivn das bei den Griechen übliche Chon am ehesten entsprechen.
ä
Die heilige Lade mit Khonso’s Bild ist noch im zwölften
Jahrhundert v. Chr. aus Theben nach Mesopotamien geliehen
1 Champollion meinte, die Münzen dev diesem Gotte heiligen Stadt Arsinoe
oder Krokodilopolis beweisen seine Identification mit Kronos — Saturnus;
das wäre für die griechisch-römische Epoche möglich und böte eine Handhabe
für den Raiphan — oder Remplian — Saturnus der LXX, obwohl
dieser nach der Wortfolge vielmehr dem Kivn entspricht. Aber Wilkinson
a. a. 0. II, 37 hält Champollion’s ganze Schlussfolgerung für irrig.
2 Sebauk, Sebak, Sebek, Sok, Sak, Sek, Sekeb (sännntlich bei Brugsch
Wörterbuch IV, 1193flgde, 1320), Sahbak, Shabak (bei Wilkinson II, 36),
SoS'/o; (Strabon XVII, p. 1132 ed. Meineke und Photios, bibl. cod. 242,
p. 557, Letzteres auch bei Brugsch 1195).
3 The crocodil lieaded Deity — — — another deilied form of the Sun.
Wilkinson a. a. 0. II, 36. Eine ,Priesterin des Sebek der Stadt Set 1
(Krokodilopolis) erwähnt inschriftlich Brugsch, egypt. Ztsclift. 1872, 5. 89.
4 Wilkinson a. a. O. II, 19 flgde, Birch bei Bunsen, Aegypten I, 461 ; Rouge
sur une stele egypt. (journ. as. 1856. V) 8, 216 übersetzt: ,Chons agens
consilia in Thebaide deus magnus abigens liostes 1 .
5 Honsoo Khonso Chons Xtov (Wilkinson und Bunsen a. a. 0.). Da aber
der Name stets mit egyptisehem kh (oder entsprechenden) zu beginnen
scheint, so erwartete man im Hebräischen den achten Buchstaben (Cheth),
nicht den elften (Kaph), falls nicht etwa gar der Uebergang von egyptisch
kho in hebräisch kiv lautlich nothwendig ist, was ich nicht verstehe.
Doch darf ich erinnern, dass Gesenius tkesaurus I, 436 Beispiele
der Verwechslung von Cheth mit Kaph, und II, 647 von Kaph mit Cheth
bringt. Er entscheidet sich übrigens II, 670 für die Erklärung von Kivn
durch statua.