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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 72. Band, (Jahrgang 1872)

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V  ahlen

beachten,  dass  die  Stellung'  von  azoXouOelv  jener  strengeren  Abhängigkeit ­
  des  Relativsatzes  nicht  eben  günstig  war  und  Aristoteles ­
  auch  sonst  eine  freiere  Anknüpfung  der  Relativsätze
sich  gestattet,  wie  7,  2.  1324  b  13  ev  Kap/rjoöv.  <paai  tov  sz  iC'r/
zpi'zwv  xocp.ov  Xap.ßävsiv  oca?  av  cxpayeuaamat  axpaTSi'ac,  wo  man  vergeblich ­
  durch  sx  toco'jtwv  y.pi'y.wv  genauere  Entsprechung  zu  gewinnen ­
  trachtet,  und  in  unserem  Capitel  selbst  1323  b  34  xoAewc
StzatoaivY)  za!  ^pivYjau:  xyjv  auxfyv  sys:  S6vap,iv  za!  p.oppijv,  wv  p.exacr/uv
szasrcs  xwv  dvOpdmov  Xeysxai  ot'zato;  za!  ^povtp.s?.
Man  hat  daher  die  diortliotische  Kunst  ohne  Notli  bei  diesem ­
  Satz  bemüht,  dessen  Sinn  aus  den  griechischen  Worten,
wie  sie  stehen,  klar  und  deutlich  hervorgeht,  und  den  ich  so
wiedergeben  zu  können  glaube:  'im  Allgemeinen  worden  wir
behaupten,  dass  die  besten  Beschaffenheiten  zweier  Dinge  in
dem  Uebergewicht  des  einen  über  das  andere  sich  darnach
richten,  welchen  Abstand  die  Dinge  von  einander  haben,  von
denen  wir  sagen,  dass  eben  dieses  Beschaffenheiten  sind’  (oder
besser  'eben  dieses  Beschaffenheiten  nennen’).  Denn  selbst
die  von  Bernays  noch  vorgenommene  Aenderung  xoiauxac  statt
xaüxa;  wage  ich  nicht  mit  Zuversicht  mir  anzueignen,  sondern
meine,  dass  auch  hier  ein  Exempel  zu  erkennen  sei  des  beiden
classischen  Sprachen  gemeinsamen  Gebrauchs  'für  das  in  einem
demonstrativen  oder  relativen  Pronomen  enthaltene  Subject
Geschlecht  und  Zahl  aus  dem  Praedicat  zu  entlehnen’  (Bekker
Monatsber.  1864,  S.  189),  und  unser  deutsches  'eben  dieses
Beschaffenheiten  nennen’  griechisch  nicht  aiixd  xaOxa  sondern
aüxd?  xaüxae  ctaÜEctc  eivai  lauten  musste,  wie  z.  B.  Philebus
57  e  xaüxa;  ouv  Xeyop.sv  axptßsiq  (iiXwr’  sTvai,  das  Schleiei'-macher
  nicht  gut  übersetzt.
Von  diesem  allgemeinen  Satze  macht  Aristoteles  sofort
Anwendung  auf  das  Verhältnis  von  Seele  und  Körper,  und
fügt  gleich  noch  einen  weitern  analogen  Grund  an:
om’  slixep  eotlv  r,  <4 IU X'0  * at  zt^xsojc  za!  xou
cwp-axo;  xip.Kioxspov  za!  dzX<3;  za!  Yjp.iv,  ävayzy]  za!  xyjv
SiäOec.v  xijv  apwiYjv  exaexou  ävecXofOv  xcüxwv  ej(etv.  sxi  Ss
x%  <Vj)dj;  £vsz£v  xaüxa  rcefpuzev  alpsxa  za!  oel  Txavxa;
atpetcOat  tou;;  eu  <ppovoövxa<;,  aXX’  ouz  ezstvwv  Evezsv  xyjv  4u-20


            
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