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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 72. Band, (Jahrgang 1872)

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Hofawitz.

Ausser  diesen  benützte  er  aucli  noch:
Lexicon,  quod  Isidori  titulo  circumfertur  65,  74.
Calendarium  uetus  in  bibl.  Strassburg  164.
Calendarium  peruetus,  quod  natales  martyrum  per
inenses  iudicat  16. 1
Es  bleibt  noch  übrig,  die  Urkunden  zu  nennen,  die  Rhenanus ­
  herangezogen,  was  sich  darüber  feststellen  liess,  folgt.
Es  sind:
Urkunden  der  Schlettstädter  Kirche  diuae  Fidei  Virg.  152,
alte  Urkunden  fränkischer  Könige,  auch  Karl  des  Grossen
65,  148,  159,
literae  Basilicae  martyrum  Turegiensium  65,
diploma  vetustissimum  apud  diuum  Leodegarium  Lucernatem
  85,
diploma  Ludwichi  regis  Francorum  119,
diploma  Caroli  Magni  122.
Ein  Brief  Rudolphs  von  Habsburg  153.
Auch  der  Tradition  ist  er  gefolgt,  wenigstens  eine  Stelle
kann  dafür  beigebracht  werden,  S.  139,  quod  senes  indigenae
narrare  solent,  ita  a  majoribus  suis  edocti.
Von  neueren  Autoren  citirt  er:
Hermolaus  Barbarus  112.
Lionardo  Aretino  128.
Felix  Hemmerlin  in  lib.  de  Thermis  130.
Guarinus  Veronensis  Strabonis  interpres  126.
Stephanus  Comment.  in  Homerum  16.
Dies  der  reiche,  vielseitige,  aus  verschiedenen  Richtungen
zusammenströmende  Quellenstoff.  Da  fällt  vor  Allem  auf,  dass
Rhenanus  —  wie  nach  ihm  Caspar  Hedio  (lateinische  und
deutsche  Chronik  bis  1543)  und  Sleidan  (Commentarii  Carolo  V.
1  Ausserdem  begegnete  ich  noch  den  Bemerkungen:  Episcopos  Vindonissenses
in  antiquis  conciliis  reperio  S.  131,  und  in  uetusto  quodam
codice  post  deereta  Lugdunensis  synodi  in  eatalogo  subscribentium
antistitmn.  Auch  eines  weiteren  Autors  erwähnt  er:  Oudarius  semilatinus
  autor,  quem  in  Historia  sua  Paulus  Aemilius  inter  priinos  secutus
est.  Unter  Paulus  Aemilius  ist  der  Veroneser  zu  verstehen,  der  als  Pariser
Kanonicus  um  1529  starb.  Mit  der  ,Historia“  ist  dessen  zuerst  in  Paris
erschienenes  Werk  de  rebus  gestis  Francoruin  usque  ad  a.  1110  gemeint,
das  ihm  den  Namen  des  französischen  Livius  erwarb.  Leges  überhaupt
nennt  er  S.  87.
            
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