Des Beatus Rhenanus literarische Thätigkeit.
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eine Reihe von Rathschlägen, was er in seiner Germania thun
und was er lassen solle, wie er die Geschichte der Gothen
behandle, dass er die Geschichte der Langobarden ausarbeiten,
dass er die Ungarn nicht mit den Hunnen — ,die auch Germanen
sind* (!) — verwechseln möchte. Zum Schlüsse räth
er ihm an, sein Werk vor dem Drucke auch dem Stabius und
einigen Anderen zur Durchsicht zu gehen, nam usus experientia
et doctrina facit, ut multi plus quam singuli videant. Ausdrücklich
hat Pirkheimer den Rhenanus als auf zu benützende
Quellen, auf Radevicus, Ammonius (Aimonius), Warnefredus,
Jornandes, Luitprand, Prokopius, aufmerksam gemacht. 1 Doch
was Rhenanus seihst benützte, ist weitaus mehr. Ich lasse
zum Beweise dafür ein Verzeichniss all der von Rhenanus
benützten Quellenstellen folgen, die ich nachweisen kann, die
arabischen Ziffern bedeuten die Seite der ersten Ausgabe der
Res germanicae.
Ammianus Marcellinus S. 3, 13 (1. XV.), 14 (XVI.),
15 (XIX.), 65, 123 (1. XVIII.), 124, 127 (XV.), 128, 135,
143, 144, 162, 165, 166 (XVI.), 167, 168/9, 170 (XXVI. qui
nonduni'typis excusus prodiit), 173, 174 (XXVIII.), 175 (XVIII.),
175 (XX.), 176 (XIV.), 177 (fragm. XXVII.), 178, 179, 182.
Arrianus S. 2 (I. 3), 15 (VIII. Es giebt aber kein
achtes Buch nach der gegenwärtigen Eintheilung), 18.
Aristoteles S. 79.
Asinius Quadratus (apud Agathiain) S. 40.
Ausonius carrnen de Mosella, Narbo S. 12, 24, 33, 50,
111, 121, 144, 168, 172.
Bassus (poeta) S. 127.
Claudianus 1, 15 (ad Stiliconem), 18, 23, 34, 37, 38,
50, 51, 54, 64 (de Honorio), 68 (ad Honorinm), 73 (ad Stilic.),
74, 106 (in Rufin um; in laudem Manlii Theodori),' 121.
Cicero S. 98.
Diodor S. 49.
Dionysius (carmen de situ orbis) 127.
Eratosthenes 78.
Odoacer genere Rugus stand Jn dem Briefe, Rlicnatms hat die Emendation
danach S. 55 unterlassen.