Des Beatus Rhenanns literarische Thätigteit.
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lande umhergetrieben, kann man sie doch nicht Geten nennen,
so wenig als man die Franken Gallier, die Westgothen Spanier
nennen wird, weil jene in diesen Landen gelebt. Desshalb
passt der Name der Skythen für die Gothen durchaus nicht. —
Am Schlüsse seiner Vorrede macht Rhenanus die erfreuliche
Anzeige, dass Heerwagen nächstens die Schriftsteller der Langobarden
herausgeben werde. — Die Edition der Gothenschriftsteller,
wie die frühere der Panegyriker lieferten reichhaltigen
Stoff und Antrieb für ein Werk, das den Namen des Rhenanus
als Historiker gesichert hat, für ein Werk, das aus lebendiger
Liebe zum Vaterlande, wie aus gründlichen Studien hervorgegangen,
ein Werk, mit dem er eine neue Richtung einschlägt.
Die Res Gernianicae.
Dieses Werk, das er um 1531 bei seinem Hauptverleger
Proben erscheinen liess, trägt in der ersten (Folio-)Ausgabe
den Titel: BEATI RHENANI SELESTADIENSIS RERVM
GERMANICARVM LIBRI TRES. ADIECTA EST IN
CALCE EPISTOLA AD D. Philippü Puchaimerü, de locis
Plinij per St. Aquseiun attactis, ubi mendae quaedam eiusdem
autoris emaculantur, antehac non ä quoquam animadversae.
Unter dem grossausgeführten Froben’schen Wappen steht
BASILEAE, IN OFFICINA FROBENIANA | ANNO M. D.
XXXI. Cum gratia et priuilegio Csesareo in sex annos. Das
Schlussblatt hat die Bemerkung BASILEAE IN OFFICINA
FROBENIANA PER HIEROjNYMVM FROBENIVM, IOAN-NEM
HERVAGIVM || ET NICOLAVM EPISCOPIVM, ANNO
MDXXXI. MENSE MARTIO. Darauf folgt eine typographische
Bemerkung und die Angabe einiger, Errata. Diese Ausgabe
hat 194 Folioseiten. Die zweite Edition erschien bei Froben
in Basel 1551, also nach dem Tode des Verfassers. Das Titelblatt
zeigt einige Veränderungen. Nach Libri Tres folgt die
Bemerkung: AB IPSO AVTORE | diligenter reuisi et emendati,
addito memorabilium | rerum Indice accuratissimo. Quibus
praemissa est Vita Beati Rhenani, ä Joanne Sturmio eleganter
conscripta. Ganz unten heisst es: Cum gratia et priuilegio
Caesareo in quinque annos. Der Text der Rerum Germanicarum
Libri füllt 197 Folioseiten, daran schliesst sich auch hier bis