Denkwürdigkeiten von chinesischen Werkzeugen und Geräthen.
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Schuhe hoch. Der Kaiser rief ihn und befragte ihn. Jener sagte:
Es war ein Mann des Weges. Derselbe lehrte mich göttliche
Kissen verfertigen. Es waren zwei und dreissig Gegenstände.
Vier und zwanzig Gegenstände entsprachen den vier und
zwanzig Lüften. Acht Gegenstände entsprachen den acht
Winden. Ich that ; was er sagte. Im Nu wurde ich klein und
mir wuchsen die Zähne. 1
In dem Zeiträume King-thsu (237 bis 239 n. Chr.) ging
ein Angestellter des Districtes Hien-yang in der Nacht müde
zu Bette, indem er das Ilaupt auf ein Kissen legte. Nach
einer Weile hörte er unter dem Herde eine Stimme, welche
rief: Der Schmuck ist hereingebracht. Warum gebrauchst du
ihn nicht? — Unter seinem Haupte gab man zur Antwort:
Ich werde zu einem Kissen gemacht. Ich kann mich nicht
rühren. Komm du zu mir! — Als etwas kam, war es ein
thönernes Trinkgefass. 2
7E 0)J Lieu-yuen von Tschung-schan sah am Abend
plötzlich einen Menschen. Derselbe trug ein schwarzes Reitkleid.
Yuen nahm ein Licht und beleuchtete ihn. An Gesicht
lind Haupt fehlten die sieben Oeffnungen, das Gesicht war
gross und ebenmässig. Er bat einen Meister, hierüber die
Wahrsagung vorzunehmen. Der Meister sprach: Dieses ist
ein Gegenstand aus einem früheren Geschlechtsalter deines
Hauses. Nach langer Zeit ist er ein Unhold geworden. — Der
Mann von dem Geschlechte Lieu ergriff jetzt ein angebundenes
Messer und hackte mehrmals nach dem Gespenste. Dieses
verwandelte sich in ein Kissen. Es war ein Kissen aus den
Zeiten seines Vorfahren. 3
1k j§ Teng-fang legte sich nieder, indem er einen
gestreiften Stein zum Kissen machte. Plötzlich erschütterte
heftiger Donner dieses Kissen. -Die nebenstehenden Menschen
waren sämmtlich athemlos vor Furcht. Fang bemerkte ein
wenig, dass etwas tönte. Er war darüber nicht erschrocken. 4
1 Die Ueberlieferungen von göttlichen Unsterblichen.
2 Die Ueberlieferungen von Seltsamkeiten.
3 Die Geschichte der gesammelten Seltsamkeiten.
4 Der Garten der Seltsamkeiten.
Sitzb. d. pliil-hist. CI. LXXII. Bd. I. Uft. 21