320
P f i zra aier.
liehe Jahre, das Volk war doch nicht elend. —- Der König
sprach: Vortrefflich! — Er schrieb es mit Mennig nieder und
legte es in ein Kissen. Er hielt es für das Schätzbarste des
Landes.
Die Königin, die der zur Nachfolge bestimmte Kaisersolm
aufnimmt, besitzt alte Haarschöpfe des Drachenhauptes,
Kissen, silberne Ringe, die man an Haken zutheilt. 1
Als Tschao-fei-yen Kaiserin ward, überreichte ihr ihre
jüngere Schwester Kissen von Bernstein und Kissen der Schildkrötenstreifen.
2
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Hien-hi von Wei
(265 n. Chr.) ereigneten sich in dem Palaste Nacht für Nacht
Seltsamkeiten. Bisweilen erschreckte ein Brüllen und Rufen die
Menschen. Es gab dann Verletzte und Getödtete. Eine höchste
Verkündung liiess die Palastdiener in der Dunkelheit lauern.
Es erschien ein weisser Tiger, dessen Haar rein von Farbe
und dicht war. Man warf eine Lanze auf den Tiger und traf
ihn sofort in das linke Auge. Man ging unverweilt hin, um den
Tiger zu ergreifen. Dieser war hierauf verschwunden. Man
suchte ihn nochmals und fand ihn in dem Lagerhause. Das
linke Auge eines als Kissen dienenden Tigers von weissem
Edelstein war blutig. Der Kaiser erging sich in Ausrufungen
über die grosse Seltsamkeit, und er fragte die grossen Diener.
Diese antworteten: Einst richtete man Liang-ki hin und fand
ein Kissen, welches ein Tiger von weissem Edelstein war. Man
sagt, dieses Kissen sei von dem Reiche 1 an — tschi
zum Geschenk gemacht worden. Unter dem Brustfleisch befand
sich eine Inschrift, welche besagte: ,1m neunten Jahre des als
Kaiser herrschenden Sin als ein Geschenk gereicht/
Der als Kaiser herrschende Sin ist ^j- Tsch’heu. Gold und
Edelstein haben lange Zeit einen Geist. 3
Der Vater des Tai-sch an. Kaiser Wu von Han
zog im Osten umher und jagte. Er sah den Vater, auf dessen
Scheitel sich ein weissos Licht befand. Derselbe war einige
1 Die alten Sachen des östlichen Palastes.
2 Die vermischten Erzählungen der westlichen Mutterstadt.
3 Die Verzeichnisse des Auflesens des Verlorenen.