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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 72. Band, (Jahrgang 1872)

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Pfizmaier.

sah  sofort  Sung  und  befragte  ihn.  Er  hatte  über  ihn  grosse
Freude.  Seit  dieser  Zeit  befahl  eine  höchste  Verkündung  dem
grossen  Beständigen,  den  Leuten  von  dem  obersten  Buchführer
abwärts  Speisen  zu  verleihen  und  ihnen  Zelte  zu  geben.  1
jlr  Hoang-hiang  diente  seinen  Aeltern.  Wenn  es
heiss  war,  fächelte  er  das  Kissen.  Wenn  es  kalt  war,  wärmte
er  den  Teppich  mit  seinem  Leibe.  2
Zu  den  Zeiten  der  Wei  gab  es  in  Kao-tschang  weisses
Salz,  das  von  Gestalt  gleich  dem  Edelsteine  war.  Die  Menschen
von  Kao-tschang  nahmen  es  und  verfertigten  daraus  Kissen.
Sie  brachten  diese  als  Tribut  für  das  mittlere  Reich.  3
m  m  Su-tsi  war  Aufwartender  im  Inneren.  yjy
Tung-tschao  machte  einst  das  Knie  Tsi’s  zu  einem  Kissen,  indem ­
  er  sich  niederlegte.  Tsi  stiess  ihn  herab  und  sagte  :  Das
Knie  Su-tsi’s  ist  nicht  das  Kissen  eines  Schmeichlers.  4
tx  m  Tschang-hung  verfertigte  ein  bilderloses  Gedicht
auf  das  Kissen  von  saurem  Aprikosenbaum  und  Granatapfelbaum. ­
  Tschin-tschin  war  zugegen  und  erlangte  es.
Er  zeigte  es  den  vorzüglichen  Männern  und  sagte:  Dieses
hat  mein  Landsmann  vj  ^  m  Tschang-tse-yeu  verfertigt. 5
^  zE  Wang-tün  hielt  Yü-tschang  nieder.  Er  wurde
von  Vif  3E  Wang-tsching  aus  alter  Gehässigkeit  beleidigt.
Tün  entbrannte  immer  mehr  in  Zorn  und  bat  Tsching,  in  sein
Nachtlager  zu  kommen.  Er  wollte  ihn  heimlich  tödten,  allein
die  Leute  der  Umgebung  Tsching’s,  zwanzig  an  der  Zahl,
hielten  in  den  Händen  eiserne  Pferdepeitschen  und  bildeten
eine  Schutzwache.  Tsching  hielt  immer  in  den  Händen  ein
Kissen  von  Edelstein  und  schützte  sich  dadurch.  Tün  konnte
daher  nicht  sogleich  losbrechen.  Später  schenkte  er  den  Leuten
der  Umgebung  Tsching’s  Wein.  Sie  waren  betrunken  und
liehen  ihm  das  Kissen  von  Edelstein,  damit  er  es  sehe.  Er
stieg  jetzt  von  dem  Sopha  herab  und  sagte  zu  Tsching:  Warum

1  Das  Buch  der  späteren  Han.
2  Die  Geschichte  der  Han  von  der  östlichen  Warte.
3  Das  Buch  der  späteren  Han.
4  Die  Denkwürdigkeiten  von  Wei.
5  Das  Buch  der  U.
            
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