Denkwürdigkeiten von chinesischen Werkzeugen und Geräthen.
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Das Gedicht der vier Betrübnisse sagt:
Die Schöne schickt mir Kämme von Sandelholz.
Das von Fu-hien von Tsin verfasste bilderlose Gedicht
auf den Kamm sagt:
Ich freue mich über diesen Kamm, er hasst die Unordnung,
liebt die Ordnung. Wenn Ein Haar des Hauptes nicht
willfährig, hält er es in Wirklichkeit für Schande. Wird er
täglich auch verwendet, ist er doch nicht lässig. Er meldet
nichts von Ermüdung und lässt von selbst ab. Wenn man
ihm das Ordnen mit Gewalt auferlegt, so erschöpft er die Kraft
und verliert dadurch die Zähne.
Die Bürste.
Die Pflanze 1 ^ Li ,kleine Binse' hat Aehnlichkeit mit
der glatten Binse, hat aber eine kleine Wurzel. Man kann
daraus Bürsten verfertigen. 1
Dasjenige, womit man das Haupthaar ordnet, nennt man
m Schuä ,Bürste'. 2
m Schuä ,Bürste' ist so viel als m Sü ,Anführer'. Sie
bewirkt, dass alle Haare des Hauptes, die langen und die
kurzen, ihr wie einem Höheren folgen. 3
Die Königin, welche der zur Nachfolge bestimmte Sohn
aufnimmt, besitzt sieben Bürsten von Schweinsborsten. 4
Die Erörterungen Hi-khang’s über die Pflege des Lebens
sagen:
Wenn man mit Gewalt bürstet, um das Haupthaar zu
ordnen, so gelangt man hierzu schwerlich.
In dem Schreiben Lö-yün’s an seinen älteren Bruder Ki
heisst es:
Ich ging untersuchend und betrachtete die Geräthe des
Fürsten von Tsao. Der Ort, wo die Bürste und das Fett sich
befanden, liess sich noch immer erkennen.
1 Der erklärte Scliriftschmuck.
2 Der gewöhnliche Schriftschmuck des Verkehrs.
5 Die erklärten Namen.
4 Die alten Dinge des östlichen Palastes.