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Pfizmaier.
An der Ostgränze des Districtes Hing-ngan in Lin-ho
befindet sich ein flacher Stein. Auf demselben liegt ein Kamm
und ein Schuh. Man sagt gemeiniglich: Als der König von
Yue den Bach übersetzte, zog er einen Schuh aus und liess
den Kamm hier fallen. 1
Die Erörterungen Thsui-schi’s über die Lenkung sagen:
Ohne Belohnungen und Strafen den geordneten Zustand
des Zeitalters wollen, ist gleichsam so viel, als den Kamm
nicht behalten und den geordneten Zustand des Haupthaares
wollen.
Die Erörterungen über die Ordnung der Dinge sagen:
Wenn bei Ausübung der Macht die Gesetze klar sind, so
lassen sie hindurch den schiffeverschlingenden Fisch. Wenn
die Gesetze nicht klar sind, so haben sie Aehnlichkeit mit einem
feinen Kamm. Bei dem feinen Kamme entstehen Quälerei und
Heimtücke.
Das Buch der Träume sagt:
Träumt man von Kämmen, so ist Lösung des Kummers.
Wenn die Läuse gänzlich Weggehen, werden die hundert Krankheiten
geheilt.
Die Einleitung zu dem von Fu-hien verfassten bilderlosen
Gedichte auf den Kamm sagt:
Die grosse Begabung ordnet das Zeitalter, gleichwie der
Kamm das Haupthaar in Ordnung bringt.
Ein Gedicht Siü-tsin’s sagt:
Ich sehne mich zu sehen des Gebieters Tuch und Kamm,
um aufhören zu machen Mühsal und Beschämung.
Die Ermahnungen der Tochter Tsai-yung’s sagen:
Gebraucht man den Kamm, so denkt man an des eigenen
Herzens Ordnen.
In dem Schreiben Kao-wen-hoei’s an seine Gattin heisst es:
Ich schaffe jetzt einen Kamm von Schildkrötenschuppen herbei.
In dem Schreiben Lö-yün’s an seinen älteren Bruder Ki
heisst es:
Ich ging untersuchend und betrachtete die Geräthe des
Fürsten von Tsao. Die weiten und engen Kämme waren
sämmtlich vorhanden.
1 Die von Sching-hung-tschi verfasste Geschichte von King-tscheu.