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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 72. Band, (Jahrgang 1872)

Denkwürdigkeiten  von  chinesischen  Werkzeugen  und  Geräthen.

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Ein  Gast  fragte  ^  ijj&  Yö-ling,  ob  es  ihm  angenehm
sei,  wenn  man  nicht  ankommt.  Der  Mann  von  dem  Geschlechte
Lö  erwiederte  hierauf  noch  nichts.  Er  spaltete  den  Abschnitt
eines  Schriftstückes,  klopfte  mit  dem  Stiele  des  Rennthierschweifes ­
  auf  die  Bank  und  sprach:  Bist  du  angekommen  oder
nicht?  —  Der  Gast  sprach:  Ich  bin  angekommen.  —  Der
Mann  von  dem  Geschlechte  Yö  erhob  dabei  wieder  den  Rennthierschweif ­
  und  sprach:  Wenn  du  angekommen  bist,  wie
dürftest  du  da  Weggehen?  —  Der  Gast  besann  sich  jetzt  und
unterwarf  sich.  1
t|)J|  Khung-fa-tschang  baute  eine  Feldscheune.
Der  Fürst  ergriff  einen  Rennthierschweif  und  gelangte  hin.
Er  sprach:  Der  Rennthierschweif  ist  über  die  Massen  zierlich.
Wie  ist  es  möglich,  dass  er  da  ist?  —  Jener  antwortete:  Der
Uneigennützige  begehrt  ihn  nicht,  der  Habsüchtige  gibt  ihn
nicht.  Desswegen  ist  es  möglich,  dass  er  da  ist. 2
Die  Denkwürdigkeiten  dos  Reiches  Hoa-yang  sagen  :  Die
I3ei-ge  von  I-kiün  liefern  Rennthiorschweife.
Die  Inschrift  auf  dem  Rennthierschweife  jpf  Wangtao’s
  lautete:  Wer  möchte  sagen,  dass  sein  Stoff  gemein?
Er  wird  gelenkt  von  dem  Weisheitsfreunde.  Er  fegt  den
Schmutz,  lindert  die  Hitze,  mit  leerem  Herzen  wartet  er.
Die  Inschrift  auf  dem  Rennthiei’schweife  jjjjJ  fpjf
Hiü-siün-pe’s  lautete:  Blätterreich  eine  blühende  Baumeslänge!
Ungewöhnlich  ein  wunderbares  Aussehen!  Biegsam,  zart,  geschmeidig ­
  und  feucht!  Wolken  verbreiten  sich,  der  Schnee  fällt
dicht!  Der  Weisheitsfreund  dreht  es  im  Kreise,  er  sucht  nach
dem  Unscheinbaren  der  ursprünglichen  Ordnung.
Der  Schlägel. 3
Die  Pi’ovinz  Thsang-wu  trachtete  dem  Kaiser  Kao  nach
dem  Leben.  Der  Kaiser  machte  einst  die  Unterlage  1  des  Biicherbretes
  zu  einem  Schilde.  Aus  Eisen  bildete  er  den  Bücher-1
  Die  Gespräche  des  Zeitalters.
2  Der  Wald  der  Worte.
3  M  Jii-I  (nach  Wunsch),  das  hier  besprochene  Werkzeug.
4  Diese  Unterlage  heisst  Ngan-pi,  wörtlich:  die  Nase  sichernd.
            
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