286
P f i 7. m a i o r.
sagte: Das Wolkengefüge von Pe-liang, 1 die Zimmerleute
haben früher unter ihm gewohnt. Die mannigfache
zu Ohren gebrachte Musik der Röhre und Saiten, 3F &
Khuei-ya 2 hat früher ihre Töne gehört. Yl hat den Fächer
überreicht, weil er vortrefflich ist, nicht, weil er neu ist. —
^ Ki-kung hörte dieses und sprach: Dieser Mensch
befindet sich mit Recht in der Umgebung des Kaisers. 3
Kiai-tschi-tui folgte Tschung-ni von Tsin, als dieser das
Reich verliess. Später verzichtete er auf den Gehalt und trat
mit seiner Mutter, in das Gebirge ft Kiai. Er schloss sich
daselbst an % ft Pe-yang auf dessen Wanderungen. Ein
späteres Geschlechtsalter sah ihn in der Hauptstadt des Königs
von Tung-hai, wo er Fächer verkaufte.
^ Lu-schao - thsien stammte aus Schan-yang.
Kaiser Wen von Plan trug eine unscheinbare Kleidung, nahm
in den Busen Gold und wollte ihn um den Wog fragen.
Schao-thsien ergriff einen elfenbeinernen Fächer und trat bei
dem kaiserlichen Thore hinaus. 5
ijx. U-meng liebte die Kunst des Weges. Er übersetzte
einst den Strom. Er zeichnete mit einem Fächer von
weissen Flügelfedern auf das Wasser und ging geraden Weges
quer über die Strömung, ohne sich eines Schiffes und Ruders
zu bedienen. 6
-'4'*
Zeiträume
^ Tan-meu-tsung von Kao-ping verlor in dem
I-hi (405 bis 418 n. Chr.) seine Mutter von dem
Geschlechte ^f|J Liou. Sie erschien ihm im Traume und sagte:
Für ewig abgewendet und getrennt! Jetzt reiche ich dir diesen
Fächer und nehme Abschied. — Sie vergoss dabei Thränen.
Als Tsung erwachte, fand er zwischen dem Windschirme einen
Fächer. Die ganze Oberfläche desselben war gleich Netzen
von Spinnen. 7
1 So hiess eine Erdstufe der Han.
2 Zu den Zeiten des Kaisers Se.hün eine den Musikstücken Vorgesetzte
Obrigkeit.
3 Der Wald der Worte.
4 Die Ueberlieferungen von Unsterblichen.
5 Die Geschichte des Suchens der Götter.
6 Die fortgesetzte Geschichte des Suchens der Götter.
7 Der Garten der Merkwürdigkeiten.