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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 72. Band, (Jahrgang 1872)

Denkwürdigkeiten  von  chinesischen  Werkzeugen  und  Gerathen.

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Die  Menschen  des  Reiches  ^  &  Han-thu  verstehen

sich  gut  auf  die  Zähmung  der  Vögel,  vierfüssigen  Thiere,
Hühner  und  Hunde.  Sie  bringen  es  dahin,  dass  diese  Thiere
sprechen  können.  Wenn  Hühner,  Hunde,  Rinder  oder  Schweine
todt  sind,  so  verfertigen  sie  aus  weissem  Edelstein  mittlere
Truhen  und  vergraben  darin  die  Thiere  an  dem  Ufer  des
Meeres.  Der  Besitzer  lustwandelt  an  dem  Meere.  Wenn  er
in  der  Erde  die  Stimmen  von  Hunden,  Schweinen  oder  Hühnern
hört,  so  erkennt  er  diese  sofort.  Er  gräbt  sie  aus  und  nimmt
sie  zu  sich.  Nach  Hause  zurückgekehrt,  nährt  er  sie  wie  ehemals. ­
  Bios  ihre  Haare  und  Federn  sind  ausgefallen.  Nach
längerer  Zeit  sehen  sie  wieder  schön  und  gefällig  aus. 1
In  der  weiteren  Erklärung  der  überreichten  vermischten
Gegenstände  des  Kaisers  Wu  von  Wei  heisst  es:  Vier  gefirnisste ­
  mittlere  Truhen  mit  Grabstichelwerk  in  Silber.
Ein  altes  Lied  sagt:  Der  umherziehende  Staub  entsteht
in  den  mittleren  Truhen  von  weissem  Edelstein.

Der  Kasten. 2
Hu-lui  führte  den  Jünglingsnamen

Pe-tschung  und  stammte  aus  dem  Kreise  der  Mutterstadt.
Er  folgte  immer  dem  Frühgebornen  von  dem  Geschlechte

4 1  pf  Tsing-nieu.  Der  Frühgeborne  führte  den  Jünglings

namen  iE  %  Fang-tsching.  Derselbe  verstand  die  Sterne,
den  Kalender,  den  Wind,  die  Himmelsgegenden  und  den  Sinn
der  Raben.  Lui  erlangte  dessen  Kunst.  Dieser  hatte  ein  Weib
und  keine  Söhne.  Später  verlor  er  auch  das  Weib.  Er  wohnte
allein  zur  Seite  des  Weges.  Er  baute  sich  aus  Backsteinen
eine  Schutzwehr  und  gebrauchte  ein  Kastenbett,  in  welchem  er
speiste  und  schlief. 3
£  m  m  Ku-I-tschi  liebte  überaus  das  Mennigrotbe
und  Grüne.  Er  vertraute  einst  Hoan-yuen  einen  Kasten  voll
Gemälde  an.  Er  hatte  die  Vorderseite  des  Kastens  gänzlich

1  Die  Verzeichnungen  des  Auflesens  des  Verlorenen.
2  Tschü ’  fasten 1  hat  auch  die  Bedeutung  ,Küche*.
3  Die  gekürzten  Denkwürdigkeiten  von  Wei.
Sitzb.  d.  phil.  hist.  CI.  LXXII.  Bd.  I.  Hft.

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