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Pfizmaier.
dem der vorzügliche Mann sich selbst ins Licht stellt, ist er
gross. 1
Ein heller Spiegel ist anfänglich trüb, und man sieht
noch nicht Gestalt und Züge. Wenn man ihn streicht mit ursprünglichem
Zinn, ihn schleift mit weissem Filze, so können
Haupthaar und Augenbrauen, die winzigen Haare erforscht
werden.
Höchstweise Menschen sind gleich einem Spiegel. Er begleitet
nicht, er kommt nicht entgegen. Er entspricht, aber er
entgegnet nicht. Desswegen sind die zehntausend Dinge unverletzt.
Was er gewinnt, das verliert er.
Wenn man einen grossen Spiegel hoch aufhängt, sieht man
im Sitzen die vier Nachbarschaften.
Niemand spiegelt sich in schäumendem Regen. Dass man
sich aber spiegelt in stillstehendem Wasser, ist desswegen,
weil dieses ruhig ist. Niemand erspäht die Gestalt in einem
rohen Spiegel. Dass man aber die Gestalt erspäht in einem
hellen Spiegel, ist desswegen, weil dieser sich verändert hat. 2
Jemand fragte Pao-pö-tse: Gibt es ein Mittel, das zukünftige
Glück und Unglück zu erkennen? — Jener antwortete
: Man gebraucht einen Spiegel von neun Zoll Grösse und
besieht sich darin. Man hat etwas, worauf man mit den Gedanken
verweilt. Nach sieben Tagen sieht man die göttlichen Unsterblichen
und weiss die Dinge in einem Umfange von tausend
Weglängen. Den hellen Spiegel gebraucht man einmal oder zweimal.
Man nennt ihn die Sonne und den Mond. Einige gebrauchen
ihn viermal. Man nennt ihn dann den Spiegel der vier
Bemessungen.
1 Der Frühling und Herbst des Geschlechtes Liü.
2 Das Buch Hoai-nan-tse,