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Hofier.
g'arns zu denen Deutschlands, zu den Communen Spaniens fortzog
und höchstens in Frankreich an Contiuuität litt, da dort
noch der König schalten und walten konnte, als hätte er nur
die Aufgabe den Ausspruch wahr zu machen, den man ihm
beilegte, König von Thieren und nicht von Menschen zu
sein. Das Zeitalter, welches auf allen Gebieten der menschlichen
Kunst so Grosses geleistet, hatte sich in socialer Beziehung
als unfruchtbar erwiesen; man kann es wohl sagen,
auch nicht Eine jener Frag-en gelöst, welche das ideenreiche
XY. Jahrhundert angeregt hatte. So wie die Dinge bei dem
Tode Leo’s X. sich ausnahmen, war daher für die nächste Zukunft
nur die Wahl zwischen einem kirchlich - weltlichen Absolutismus
oder einer Revolution, welche, wo sie siebte, dem in den
übrigen Ländern angehäuften Zündstoffe den Funken zur allgemeinen
Explosion verschaffte. Und da sollten nun jene jugendlichen
Fürsten helfen, wie K. Karl, K. Franz, K. Heinrich von -
England, der Knabe Ludwig von Ungarn-Böhmen, dieser Spielball
für Slaven und Magyaren, denen sich als gemeinsamer Gegner
der jugendliche Soliman, prangend in der Fülle der Kraft
und Stärke, gegenüber stellte, oder das Cardinalscollegium, das
Leo nur deshalb so sehr erweitert zu haben schien, um nach
aussen den Anstand zu beobachten, in Wirklichkeit aber einer
Anzahl italienischer Cardinäle es möglich zu machen, das unwürdige
Spiel der Ausbeutung der Christenheit, die systematische
Vereitlung aller noch so gut angelegten Reformplane ungestört
in alle Ewigkeit fortzuführen, wie sie es seit einem
halben Jahrhunderte unter einem halben Dutzend meist simonistischer
Päpste getrieben hatten. War es denn doch schon
beinahe gleichgültig, wer Papst würde, ein Cibo oder ein Medici,
Innocenz VIII. oder Alexander VI. So lange nicht das
Cardinalscollegium von Grund aus verändert wurde, in dieses
die strengen Principien der früheren Zeiten einzogen, war keine
Hoffnung des Besserwerdens vorhanden; welcher Papst aber, der
selbst aus dem Sclioosse dieser Männer hervorgegangen war,
hätte die Kraft, die Einsicht, den Willen und die Macht besessen,
gegen seinen eigenen Ursprung aufzutreten? Eine leise Hoffnung
beruhte daher wohl darauf, dass jener Nichtitaliener gewählt
würde, welcher wie kein anderer die Fäden der westeuropäischen
Politik in seinen Händen hielt, und, wenn ein