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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

Entstehung  der  Formel:  salva  sedis  apostolicae  auetoritate.

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dagegen  Lucius  II.  vom  15.  April  1144  auch  den  päpstlichen
und  unterscheidet  sich  einzig-  dadurch  von  dem  ersteren.  1
3.  Für  die  Propst  ei  Baumburg.  Das  Privileg  vom
10.  April  1139  hat  nur  den  bischöflichen  Vorbehalt  (ausserhalb
der  Schlussformel);  Lucius  II.  vom  23.  Jänuer  1145  in  der
Schlussformel  bischöflichen  und  päpstlichen. 2
4.  Für  die  Canoniker  von  Lichiield.  Das  Privil.  vom
18.  April  1139  hat  keinen,  das  Lucius  II.  vom  4.  Mai  1144
bischöflichen  und  päpstlichen  Vorbehalt, 3
5.  Für  das  Frauenkloster  Faremouti  er  s.  Das  Privil.
vom  23.  Oct.  1139  ist  ohne  Vorbehalt;  Lucius  II.  vom  30.  Mai
1144  hat  bischöflichen  und  päpstlichen  Vorbehalt. 4
G.  Für  die  Canoniker  an  der  Kirche  zum  heil.  Grabe  in
Jerusalem.  Das  Privil.  Innocenz  II.  vom  26.  Juli  1138  hat  nur
den  Vorbehalt  für  den  Patriarchen  von  Jerusalem;  das  vom
21.  Juni  1141  für  die  Diöcesanbischöfe;  die  Privilegien  Cölestin  II.
vom  10.  Jänner  1144  und  Lucius  II.  vom  14.  Sept.  1144  haben
ausserdem  auch  den  päpstlichen  Vorbehalt. 5
7.  Für  das  Bisthum  Ferrara.  Das  Privil.  Innocenz  II.
vom  22.  April  1139  enthält  so  wenig  als  das  frühere  vom
11.  März  1133  und  jenes  Paschals  II.  vom  8.  April  1106  irgend
einen  Vorbehalt;  diejenigen  Cölestin  II.  vom  6.  März  1144  und
Lucius  II.  vom  15.  März  desselben  Jahres  enthalten  dagegen
den  päpstlichen  Vorbehalt; 6  beide  berufen  sich  auf  frühere
Päpste,  darunter  auch  auf  Innocenz  II.
8.  Für  die  Propstei  Stromberg.  Das  Privil.  Innocenz  II.
vom  12.  Juni  1142  hat  nur  den  Vorbehalt  für  den  Erzbischof
von  Köln;  Cölestin  II.  vom  19.  Febr.  1144  nach  diesem  auch
den  päpstlichen;  beide  Bullen  sind  von  Gerardus  ausgehändigt. 7

1  Hist.  Patr.  Mon.  Chart.  I.,  770,  785  (J.  5513,  6052).
2  Mon.  boica  H.,  184,  187  (J.  5685,  6126).
3  Monast.  Anglie.  in.,  234  u.  232  (J.  5711  u.  6058).
4  Theodori  Poenitentiale  II.,  675,  676  (J.  5740,  6084).
5  Eug.  Roziere,  Cartulaire  de  l’dglise  du  samt  sdpulcre  de  Jerusalem,
p.  22,  24,  29,  33  (J.  5642,  5800,  6004,  6095).
6  Bull.  Rom.  II,  p.  241,  375,  438,  475,  Savioli,  Ann.  Bologn.  I.  n  .,  203
(J.  4499,  5447,  5716,  6029,  6032).
1  Lacomblet,  Urkundenbuch  für  die  Geschichte  des  Niederrheins  I.,  2  33
236  (J.  5855,  6016).
            
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