lieber die Bruchstücke eines fränkischen Gesprächblichleins.
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81. Nach dem lateinischen nec heri nec hodie ist das
deutsche nicht vollständig überliefert. Ich setze also ne gistra
ne heudu. lieber ör, vester, vergleiche die Darstellung des
Vocalismus.
82. Dem lateinischen Texte gemäss schreibe ich lernedun
gi that.
83. guanna, quot vices; also falsche Uebersetzung.
84. Verderbte Stelle, deren Herstellung ich nicht versuchte.
85. ,Alle Buchstaben sind unsicher*. Ilenschel las
Im ' liic
Abtotgot, Keil Mtergote. Unter solchen Umständen kann jede
Herstellung nur Muthmassung bleiben, zumal auch das lateinische
ds uos mit dem gleich folgenden salklom nichts hilft.
Grimm schrieb Gebe in got fruma ds uos donet felicitate
salidom.
86 ist nicht besser bestellt. Hinter- dem Punkt nach salidom
folgt in selber Zeile Gualogo b ci got, doch hilft hier das
lateinische bene te donet ds. Das deutsche wala gebe iu got
lässt aber noch etwas vermissen.
88. irgend sicheres herzustellen, versuche ich nicht.
90. Das 1 = uel hinter neuit ist nach Keil ungewiss.
Henschel sah st, was richtig sein mag. Die Verbindung tst
ist hier wie atst 98 und dst in adst 96 ungeschickter Ausdruck
des hochdeutschen z oder tz. Ueber i = e und über hu =
wu in hurt, sowie über u = o sieh die Behandlung des Vocalismus
und Consonantismus dieses Denkmals.
91. cathenen scindes theilte Grimm sehr unglücklich
ab in cat;henens cindes = gät enes sindes.
100 ist nach Henschel weggekrazt und kaum lesbar,
Keil hat die Zeile ganz übergangen; daher sind Herstellungsversuche
fruchtlos.
102. inmet wie die Handschrift deutlich hat, kann nicht
unmet sein. Ich verzichte auf die Herstellung dieses inm&hithi,
das Grimm auflöste in unmez ih dih (wille serten).
103. Durch das lateinische ad alteram villam wird der
deutsche Satz trotz der Verschreibung gesichert.