lieber die Bruchstücke eines fränkischen Gesprächhüchleins.
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I. n. 446. 805. u. o. Grebenbrunne 1225 Böbmer 44. bribe
Hess. Urk. I. n. 265. 742 u. o.; höbe Hess. Urk. I. n. 756.
870 u. o. Fronhobe 1222 Böhmer 35. Obernhoben 1238 ebd.
n. 1278. lnibes Elisab. 167. prubet 5016. — Nebo 782 eod.
Lauresh. II. 307. Ringrebin 1313 Mainz, Hess. Urk. II. n. 741.
frebel ebd. I. n. 649, höbe ebd. III. n. 1055. 1115. u. o. hobestede
Bingen 12 /, 3 . Jahrh. Mittelrhein. Urk. II. n. 390.
In den übrigen nieder- und rheinfränkischen Mundarten
ist dieses b für v nicht unbekannt, aber weniger stark entwickelt.
Auslautendes b erscheint nach oberdeutscher Regel als
Tenuis: stap 56. uip 59. 62. — Vor angelehntem m schwand
b in gimer 51—58, wo angleichend gimmer zu stehen hätte.
p kommt auf oberdeutscher Stufe nur einmal im Anlaut
vor: pe 63, vgl. oben b. — Inlautend erscheint es nur einmal
und zwar auf niederdeutscher Stufe in elpe 13. Ueberall sonst
steht die oberdeutsche Fricativa: inlautend claphe 38. sclaphen
49. sclephen 62. 63. trophen 48. 74. elfe 48, — auslautend
durf 103.
Dieses Verhältniss stimmt zu den übrigen Dialectzügen
unserer Gespräche sehr wenig, da am ganzen Rhein, soweit er
fränkisch ist, das unverschobene p weit fester haftet als hier.
Eine oberdeutsche Bearbeitung verräth sich also hier deutlich.
Die tonlose Labialfricativa wird anlautend f oder v geschrieben
: fassen 2. follo 12. fles 98. fraiune 85. fro 14. — gavathere
101. venge 15.
Die tönende Lippenfricativa W ist in unserem Denkmal
nirgends uu geschrieben. An einigen Stellen steht einfaches u:
ualde 61. uip 59. 62. 63. — terue 25. 29. 36. 47. 63. 95.
suarda 54. Dieses u für uu ist bei westfränkischen Schreibern
sehr beliebt und zeigt sich auch im Ostreich zum Theil noch
spät und in manchen Gegenden häufig. — Die gewöhnliche
Bezeichnung des deutschen w ist aber in diesem Schriftstück
gu: gualo 86. guali 75. gualdestu 66. gualiche 82. guanbe 11.
12. guandi 60. guanna 83. 87. guar 59. 92. guare 15. guaren
24. guas 21. 105. guaz 30. 64. gumz 22. gueliche 20. guer 31.
guez 32. 62. guille 46. guilli 95. guillo 43. guillis 75. guiltu 94.
guin 75. guole 106. Der romanische Schreiber zeigt sich darin,
Diez Gr. 1, 293.