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Weinhold.
dazwischen drei que und neben que steht in selber Zeile 80
ca für dieses Präfix, das gleich dahinter 82 als co erscheint.
— Beachtenswerth scheint freilich dass bis 83 ger (vos) geschrieben
wird, von 89 ab eher; aber es ist dies eine in dem
Dialect sonst begründete graphische Abwechselung. Es darf
auch sonst kein grosses Gewicht auf manche Besonderheiten
des letzten Viertels des ganzen gelegt werden, das sehr schlecht
überliefert ist. Ueberhaupt ist es misslich, auf Einzelheiten
hin, wo das einmalige gh 40, das ch für c 58, das einmalige
sc für s 91 auch ins Gewicht fallen müssten, Abtheilungen in
der Herkunft zu machen. Entscheiden kann allein, ob der
Dialect der ursprünglichen Aufzeichnungen zu einander stimmt
und als einheitlicher erscheint, oder ob das vorliegende Büchlein
aus Theilen in verschiedenen Mundarten besteht. Diess
soll die folgende Untersuchung der grammatischen Verhältnisse
unserer Bruchstücke feststellen.
Die grammatischen Verhältnisse.
1. Vocalismus.
A. Der Umlaut des a in e ist bereits allgemein durchgedrungen:
selida, gueselle 15, mettina 24. 28, bette 61, steta 82,
sogar semergot 48. Bei laut erscheint in trench (3. Pf.) 98,
gued 76, gusez 22.
Das Fränkische zeigt sich in seinen verschiedenen Dialecten
hierzu sehr gestimmt; hier mögen folgende Belege
genügen: Gencbolda Pol. Irm. 144. Gaudegengus 480. Frendonildis
161. Mellovicus 118. Eldrada 7. Ernoldus 25. Medaridus
118 — aefter Isid. 17, 3—Engofridus, Egnarius 861/64.
Mittelrhein. Urk. 1, 102. Medelgör 1065. ebd. 1, 418. Revengeresburch
1075. ebd. 1, 433 — Cheto 765. Dronke n. 26.
Weleggis 757. n. 15. Folcremnus n. 6. Sueneburga 772. cod.
Lauresh. 2, 518. Scerppholdus 800. ebd. 2, 460.
Schwächung des a zu e erscheint in dez 62 und im
zweiten Theil von matzes 57.
Beachtenswerth ist a für e in suarda 54, womit sich das
a in gualiche 82 nahe berührt.