Die Wohnsitze der Kelten auf der pyrenäisclien Halbinsel.
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Tafel erwähnt, welche ein Freundsehaftsbündniss enthält, in
welches jene aufgenommen wird. In n. 2433 begegnet ein
Arquius, welcher einen Sohn Apilus und in n. 2435 wiederum
ein anderer, der einen Viriatus zum Vater hat. Auch findet
sich der Name in der Form Arquio (n. 2990), welcher eine
andere Arco (n. 668) wohl nicht fern steht.
n. 2826. Arraedo (Uxama). Der Name findet sich nicht
weiter vor; ähnlich ist Arrenus (n. 2706).
Appian. VI. 95. Avarus, ein Numantiner. Der Name
wird in Inschriften nicht angetroffen. Humboldt 28 erklärt ihn
für ,ganz baskischh
n. 2827. Avvancum (Uxama), wahrscheinlich ein Gentilname;
s. unten Eburanco.
n. 3133. Avelicus (Cabeza del Griego), wohl ein Gentilname,
welcher an den alten Gott Endovellicus (n. 127) erinnert.
n. 2733. Baeso (Segovia), vermuthlich aus Uxama gebürtig.
n. 3130. Barsamis (Cabeza del Griego).
■ n. 3097. Bessuca (Cabeza del Griego); erinnert; an Bessica.
n. 2788. Betunia (Clunia), Beiname der Freigelassenen
Coemea; in der Form Betouna findet sich der Name in n. 2861
(Lara); die Namen Bedo und Bedunus kommen vor in n. 3074
und n. 2507. Alle diese erinnern an die asturisclie Stadt Bedunia
und die bei Ptolemäus genannten Bedunesii 27 .
n. 2786. Boutius, Boutia (Clunia), ein öfters, besonders
in Lusitanien vorkommender Name. Die Schreibweise mit ou
statt u möchte fast auf keltischen Ursprung hinweisen, doch
finden sich hier nur Boudius und andere mit dem weichen d
geschriebene Namen 28 . Vergl. Cloutius, Touto.
n. 2835- Brateo (Numantia), der seinem Sohn M. Octavius
Paternus eine Grabschrift setzt; der Name erinnert an
das keltische Braf uspantium 211 und an Bratoude 3U .
26 Humboldt, a. a. 0. S. 51. S. 75.
27 Itin. Anton, p. 428. — Ptolem.. Geogr., II. 5. (ß.) p. 122; 20.
28 Zeuss, 1. c. p. 22 p. 34.
29 Caes., De bello Gail., II. 13. — Zeuse, 1. c. p. 11.
30 Becker, a. a. O. Bd. 3. S. 423. u. f.
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