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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

Die  Wohnsitze  der  Kelten  auf  der  pyrenäisclien  Halbinsel.

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Tafel  erwähnt,  welche  ein  Freundsehaftsbündniss  enthält,  in
welches  jene  aufgenommen  wird.  In  n.  2433  begegnet  ein
Arquius,  welcher  einen  Sohn  Apilus  und  in  n.  2435  wiederum
ein  anderer,  der  einen  Viriatus  zum  Vater  hat.  Auch  findet
sich  der  Name  in  der  Form  Arquio  (n.  2990),  welcher  eine
andere  Arco  (n.  668)  wohl  nicht  fern  steht.
n.  2826.  Arraedo  (Uxama).  Der  Name  findet  sich  nicht
weiter  vor;  ähnlich  ist  Arrenus  (n.  2706).
Appian.  VI.  95.  Avarus,  ein  Numantiner.  Der  Name
wird  in  Inschriften  nicht  angetroffen.  Humboldt 28  erklärt  ihn
für  ,ganz  baskischh
n.  2827.  Avvancum  (Uxama),  wahrscheinlich  ein  Gentilname;
  s.  unten  Eburanco.
n.  3133.  Avelicus  (Cabeza  del  Griego),  wohl  ein  Gentilname,
  welcher  an  den  alten  Gott  Endovellicus  (n.  127)  erinnert.
n.  2733.  Baeso  (Segovia),  vermuthlich  aus  Uxama  gebürtig. ­

n.  3130.  Barsamis  (Cabeza  del  Griego).
■  n.  3097.  Bessuca  (Cabeza  del  Griego);  erinnert;  an  Bessica.
n.  2788.  Betunia  (Clunia),  Beiname  der  Freigelassenen
Coemea;  in  der  Form  Betouna  findet  sich  der  Name  in  n.  2861
(Lara);  die  Namen  Bedo  und  Bedunus  kommen  vor  in  n.  3074
und  n.  2507.  Alle  diese  erinnern  an  die  asturisclie  Stadt  Bedunia
  und  die  bei  Ptolemäus  genannten  Bedunesii 27 .
n.  2786.  Boutius,  Boutia  (Clunia),  ein  öfters,  besonders
in  Lusitanien  vorkommender  Name.  Die  Schreibweise  mit  ou
statt  u  möchte  fast  auf  keltischen  Ursprung  hinweisen,  doch
finden  sich  hier  nur  Boudius  und  andere  mit  dem  weichen  d
geschriebene  Namen 28 .  Vergl.  Cloutius,  Touto.
n.  2835-  Brateo  (Numantia),  der  seinem  Sohn  M.  Octavius
  Paternus  eine  Grabschrift  setzt;  der  Name  erinnert  an
das  keltische  Braf  uspantium 211  und  an  Bratoude  3U .

26  Humboldt,  a.  a.  0.  S.  51.  S.  75.
27  Itin.  Anton,  p.  428.  —  Ptolem..  Geogr.,  II.  5.  (ß.)  p.  122;  20.
28  Zeuss,  1.  c.  p.  22  p.  34.
29  Caes.,  De  bello  Gail.,  II.  13.  —  Zeuse,  1.  c.  p.  11.
30  Becker,  a.  a.  O.  Bd.  3.  S.  423.  u.  f.
48-
            
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