Die Wohnsitze der Kelten auf der pyren frischen Halbinsel.
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zeichnet 57 . Humboldt 58 vergleicht damit. Mal-iaca in Asturien,
Mal-aca und Mal-ceca. Es ist ganz richtig, dass im
heutigen Baskischen malda einen Bergabhang bezeichnet, ob
aber davon Malia, wie jener Gelehrte annimmt, abzuleiten
sei, lässt sich nicht mit Gewissheit annehmen. Es fehlt auch
an iberischen Münzen, deren Inschriften hierüber nähere Auskunft
geben könnten. Allein jene Zusammenstellung scheint
nicht in Beziehung auf sämmtliche Namen statthaft zu sein,
indem wenigstens der Name Malaca sich aus dem Punischen
erklären lässt 59 , da robü eine Werkstatt (officina fabrorum)
bedeutet und Malaga mit dergleichen Werkstätten reichlich
versehen gewesen zu sein scheint ; auch ist die auf mehreren
Münzen dieser Stadt vorkommende Feuerzange neben dem
Haupte des Kabiren ein deutlicher Fingerzeig auf diese Herleitung
des Namens.
3. Turiasso. Es dürfte kaum ein Zweifel obwalten, dass
dieser Name in die Kategorie der vielen gehört, welche mit
-ura (Wasser), näher noch mit iturria, welches Wort im Baskischen
,Quelle' bedeutet, zusammenhängt 60 .
3. Bcdsio. Humboldt 01 zieht zur Erklärung dieses Namens
das bask. Valsa herbei, worunter eine ,Pfütze' verstanden
wird. Es wäre nicht ausser der Art, wenn auch dieser althispanische
Städtename sich mit Lutetiae und Arelate 6 ' 2
in Parallele stellen könnte. Balsa schlechthin heisst eine Stadt
in Bätica.
5. Bursao wird von Boudard aus dem bask. lortz, welches
,fünf' bedeutet, erklärt 03 und darnach das Hervorgehen
der Stadt aus fünf iberischen Familien angenommen; dem entspräche
etwa ,Fünfhaus' bei Wien. Humboldt hat diesen
Namen gar nicht in Erwägung gezogen, er würde ihn aber
51 Appian, De reb. Hisp. cap. 77.
58 Humboldt, a. a. 0. S. 47.
69 Oesenius, Monum. linguae Phoen. p. 424. Schröder, Die phönizische
Sprache. S. 140.
80 Humboldt, a. a. O. S. 34.
61 Humboldt, a. a. O. S. 40.
62 Vergl. Glück, Die keltischen Namen. S. 32.
83 Boudard, Numismatique Iberienne. p. 178.