Die Wohnsitze der Kelten auf der pyrenäischen Halbinsel.
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wicht fallen, um die Identität zu verwerfen 15 . Vielleicht gehört
aber, wie Boudard annimmt 10 , die iberische Münzlegende 17
Lhti'Ym-qm hieher.
Unter den Namen dieser sechs einzelnen Stämme sind
also höchstens deren zwei, welche allenfalls für keltisch erachtet
werden könnten, während die übrigen als iberisch anzusehen
sind.
III. Städtenamen in ,Keltiberien‘.
Nach der Eintheilung, welche Kiepert in Betreff der in
dem Keltiberien genannten Lande belegenen Städte getroffen,
sind die Namen derselben entweder sicher oder möglicherweise
keltisch, oder sie sind sicher oder wahrscheinlicherweise iberisch
1S ; etliche derselben, für welche sich die Deutung gegenwärtig
noch nicht finden lässt, auf eine unbekannte voriberische
Urbevölkerung zurückzuführen, ist wohl nicht geboten 19 . Eine
vollständige etymologische Erklärung dieser Namen, so weit
sie überhaupt gegeben oder versucht werden kann, bleibt anderen
Abhandlungen, deren Reihenfolge mit jener über den
Stamm der Indiketen begonnen hat, aufbehalten. Wir beschränken
uns hier darauf, einige Bemerkungen, zu welchen dieselben
Veranlassung bieten, zu machen und auf diejenigen Stellen in
unseren früheren Abhandlungen zu verweisen, an welchen jene
bereits eine Berücksichtigung gefunden haben. Kiepert classificirt
die Städte jenes Landes folgendermassen:
a. Sicher keltische Städtenamen.
Augustobriga, Nertobriga, Arcobriga, Contrebia
und zwei Städte mit dem Namen Segobriga.
15 S noeh unten.
16 Boudard, 1. c.
17 Leg. 180.
18 S. oben A Note 18.
10 Verg'l Huiiiboldt, a. a. O.