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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

Die  Wohnsitze  der  Kelten  auf  der  pyrenäischen  Halbinsel.

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wicht  fallen,  um  die  Identität  zu  verwerfen 15 .  Vielleicht  gehört ­
  aber,  wie  Boudard  annimmt 10 ,  die  iberische  Münzlegende  17
Lhti'Ym-qm  hieher.
Unter  den  Namen  dieser  sechs  einzelnen  Stämme  sind
also  höchstens  deren  zwei,  welche  allenfalls  für  keltisch  erachtet ­
  werden  könnten,  während  die  übrigen  als  iberisch  anzusehen ­
  sind.

III.  Städtenamen  in  ,Keltiberien‘.
Nach  der  Eintheilung,  welche  Kiepert  in  Betreff  der  in
dem  Keltiberien  genannten  Lande  belegenen  Städte  getroffen,
sind  die  Namen  derselben  entweder  sicher  oder  möglicherweise
keltisch,  oder  sie  sind  sicher  oder  wahrscheinlicherweise  iberisch ­
  1S ;  etliche  derselben,  für  welche  sich  die  Deutung  gegenwärtig ­
  noch  nicht  finden  lässt,  auf  eine  unbekannte  voriberische
Urbevölkerung  zurückzuführen,  ist  wohl  nicht  geboten  19 .  Eine
vollständige  etymologische  Erklärung  dieser  Namen,  so  weit
sie  überhaupt  gegeben  oder  versucht  werden  kann,  bleibt  anderen ­
  Abhandlungen,  deren  Reihenfolge  mit  jener  über  den
Stamm  der  Indiketen  begonnen  hat,  aufbehalten.  Wir  beschränken ­
  uns  hier  darauf,  einige  Bemerkungen,  zu  welchen  dieselben
Veranlassung  bieten,  zu  machen  und  auf  diejenigen  Stellen  in
unseren  früheren  Abhandlungen  zu  verweisen,  an  welchen  jene
bereits  eine  Berücksichtigung  gefunden  haben.  Kiepert  classificirt
  die  Städte  jenes  Landes  folgendermassen:

a.  Sicher  keltische  Städtenamen.
Augustobriga,  Nertobriga,  Arcobriga,  Contrebia
und  zwei  Städte  mit  dem  Namen  Segobriga.
15  S  noeh  unten.
16  Boudard,  1.  c.
17  Leg.  180.
18  S.  oben  A  Note  18.
10  Verg'l  Huiiiboldt,  a.  a.  O.
            
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