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man könne aber nichts Gewisses sagen wegen Veränderung
und Unbedeutendheit der Orte; in bekannten und vorzüglichen
Gegenden bleibe eine solche Veränderung nicht verborgen, denn
darüber würde von den geschwätzigen Griechen viel geredet,
allein barbarische Gegenden, die weit ausgedehnt und in viele
kleine Theile zerspalten seien, böten nicht viel Stoff zum Reden
und die Unbekanntschaft mit denselben nehme nach dem
Grade der Entfernung von den Griechen zu. Dessenungeachtet
sagt Strabo den Keltiberern nach, sie seien zwar einst die Wildesten
gewesen, doch nunmehr bereits civilisirt 4S . Obschon der
Boden, den sie bewohnten, nicht sehr ergiebig war, so mussten
sie doch, meint Strabo, sehr zahlreich sein, da Metellus nach
der Mittheilung des Posidonius von ihnen sechshundert Talente
erhob 1!) . Dass jener die Erzählung des Polybius von den dreihundert
Städten, die Tiberius Gracchus überwunden habe, verwerfe,
ist schon erwähnt worden, sowie auch seine Bemerkung,
wenn man annehmen wollte, Hispanien habe tausend Städte
gehabt, so verwechsle man Städte mit Dörfern 50 .
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Indem Plinius zuerst im Allgemeinen Völker des Tarraconensischen
Hispaniens namhaft macht und dann dieselben
nach den sieben Conventus juridici vertheilt, in welche diese
Provinz zerfällt 51 , kommt er auch mehrmals auf Celtiberi
und Celtiberia zu sprechen. Er nennt zuerst die Bastuli,
Mentesani, Oretani und Carpetani, dann die Vaccaei,
Vettones, und nach diesen die Celtiberi Arevaci, und
bemerkt dann weiter, dass das Land der Edetaner an die
Keltiberer grenze. Alsdann gedenkt Plinius als zum Conventus
Carthaginiensis gehörig der Segobrigenses als des
caput Celtiberiae 52 und zählt zu dem Conventus Cluniensis
die Pelendones mit vier keltiberischen Völkern,
unter denen die Numantini berühmt seien, und bezeichnet
48 Strabo, 1. c. cap. 2. §. 15.
49 Strabo, 1. c. cap. 4. §. 13.
50 Strabo, 1. c. §. 13. i. f. S. oben S. 30.
51 Plin., Hist, nat., Lib. III. cap. 3. n. 18.
52 Plin., 1. c. n. 25-