Die Wohnsitze der Kelten auf der pyreuäisclien Halbinsel.
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birge Idubeda gebildet wird, ist bereits oben durch die Demareationslinie
selbst genau bestimmt; die Nordgrenze beginnt
da, wo diese Linie den Ebro zum ersten Male verlässt und
erstreckt sich westlich gerade fortlaufend bis sie auf die Pisuerga
stösst. Die Westgrenze läuft von eben diesem Punkte
zwischen Roa und Aranda, zwischen Guadalaxara und
Alcala de Henares, und trifft etwas oberhalb von Fuenteduena
auf den Tajo und geht von da in der Richtung von Alcazar
(in der Nähe von Alcaraz) bis zur Demarcationslinie bei Lazuza
(Libisosa); von hier an bildet nordöstlich bis nach Segorbe
sich hinziehend diese Linie die Südgrenze dieses Keltiberiens.
Gemäss der späteren politischen Eintheilung gehörte hierzu das
östliche Alt- und Neu-Castilien und das westliche Arragonien.
I. Begriff Keltiberiens im Sinne der Alten.
Das Land Celtiberia erscheint nach der Vorstellung
der Alten als ein bestimmtes, von dem Stamme der Keltiberier
bewohntes Territorium; man war sich aber doch über diesen
Begriff nicht völlig klar und dadurch ist auch unser Blick
getrübt.
1. P o 1 y b i u s.
Vernehmen wir zuerst Polybius, der an verschiedenen
Stellen seines grossen Geschichtswerkes der Keltiberer gedenkt.
Die Grenzen ihres Landes gibt er nicht an, nur erwähnt er bei
Bestimmung der Lage von Sagunt, dass diese Stadt ungefähr
tausend Schritte vom Meere und am Fasse eines Berges auf
der Grenze zwischen Iberion und Keltiberien belegen sei'.
Diese Aeusserung ist um so auffallender, als Polybius an einer
andern Stelle sagt, Iberien erstrecke sich von den Pyrenäen
und dem mittelländischen Meere bis zu den Säulen des Herkules,
für den übrigen Tlieil der Halbinsel, der von einer sehr
zahlreichen barbarischen Bevölkerung bewohnt werde, habe man
eine gemeinsame Bezeichnung noch nicht gefunden 2 . Ausser-1
Polyb., III. 17. §- 2.
2 Polyh., III. 37. § 9. § 10
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