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Horawitz.
mitgetheilt, freilich Reste, die uns ahnen lassen, von welcher
Bedeutung jene waren, die durch die Nachlässigkeit der Vorfahren
zu Grunde gingen. Ja wir würden den Egesippus,
Iustinüs, Dionysius von Korinth, den Melito von Sardes, CI.
Apollinaris von Hierapolis, Dionysius von Alexandria und selbst
den Irenaus nicht kennen, wenn Eusebius nicht Fragmente aus
ihren Werken mitgetheilt hätte. Rhenanus meint, auch der h.
Hieronymus habe die Daten seines Cataloges aus Eusebius geschöpft.
Und weiters legt er dar, wie schön es sei, wenn es
auch nicht nothwendig wäre zu erfahren, was die ausgezeichneten
Märtyrer gelitten hätten, mit welcher Freudigkeit und Ausdauer
sie die furchtbarsten Qualen erduldeten, was hinwieder die römischen
Kaiser und Präsides gegen die Ausbreitung des Christenthums
versuchten. Alles dieses hat Eusebius mit Treue beschrieben,
so dass ihn Basilius mit Recht ai*töicwco? nennen
konnte. Desto mehr wundert sich Rhenanus über das Urtheil
des Pabstes Gelasius, der die Lectüre des Eusebius verbieten
wollte. Auch gegen die Zweifler an der Echtheit der Geschichte
des Eusebius wendet er sich und zwar in recht derber Weise.
(Quod .... legitur, Historia Eusebii Pamphili apocrypham esse,
ab aliquo asino adjectum est.) Im Verlaufe seiner Vertheidigung
des Eusebius kommt er zu Darlegungen, die für seine religiöse
Auffassung von Bedeutung sind. Er wendet sich gegen die,
welche den Wundern entgegenkläffen und erklärt den gläubigen
Sinn der alten Christen aus ihrer Einfalt, aus jener Einfalt,
die mehr christlich sei, als der vorwitzige Scharfsinn, welcher
der Natur das Meiste, der göttlichen Vorsehung aber ganz
wenig zuschreibe. 1 Er beleuchtet sodann die Thätigkeit des
Interpreten Ruffinus, den er nur einen Paraphrasten nennen
kann, da er nach Willkür zusetzt und auslässt, das beweisen
seine Uebersetzungen der Predigten des G. v. Nazianz und
des Josephus. Lebhaft bedauert er den Abgang eines griechischen
1 Atque hoc sane modo compeseendi sunt importuni quidam miraculis semper
obgannientes, ut sciant uetereis Christianos ea flösse in CHRISTVM
gratitudine et obseruantia, ut quidquid uspiam bonae rei accideret, uel
noxiae auferretur, id coelesti numini imputarent, per sanctos uiros uelut
organa quaedam operanti. Sic morborum ac tempestatum depulsls et
exitialium bestiarum amolitio, apud illos cottidie miraculorum numerum
augebant et sanctis hominibus uenerationem conciliabant.