üeber einige Kleidertrachten des chinesischen Alterthnms.
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kleider nennt man das Wasserlilienhemd. In Tsu hat man dieselben
Ausdrücke. 1
£ m Tscheu-jin war ein Mensch, dessen verborgene
Theile schwer waren und der kein Wasser liess. Er kleidete
sich einst in abgenützte und ausgebesserte Kleider. Er harnte
in die Beinkleider und war sehr unreinlich. Hierdurch erlangte
er die Gunst des Kaisers King. Er wurde einem Eunuchen
gleichgeachtet und in die Rückseite des Palastes aufgenommen.
Ho, König von Tschang-yl, kleidete sich in ein kurzes
Kleid und in grosse Beinkleider.
Die im Amte Zugetheilten ||h Tschü-pö’s, verdienstvollen
Richters von Lang-ye, trugen häufig ausgebreitete Kleider
und grosse Beinkleider. Sie hielten nicht das richtige
Maass. Seit dieser Zeit ward befohlen, dass die Kleider der
Zugetheilten und Angestellten drei Zoll von der Erde entfernt
seien.
Die Kaiserin in dem höchsten Palaste des Kaisers Tschao
war von mütterlicher Seite eine Enkelin Hö-kuang’s. Dieser
wollte, dass die Kaiserin ausschliesslich begünstigt werde und
einen Sohn habe. Der Kaiser befand sich nicht wohl. Die
Leute der Umgebung und die Aerzte richteten sich nach dem
Willen Kuang’s und sagten, den Menschen des inneren Palastes
möge geboten werden, verschlossene Beinkleider mit vielen
Gürteln verfertigen zu lassen. An der Rückseite des Palastes
war Niemand, der vortrat. 2
Auf den Feldern und Hutweiden Ma-yuen’s befanden sich
Rinder, Pferde und Schafe bis zu einer Anzahl von mehreren
tausend Stücken. Er vertheilte alles an seine Brüder und alten
Bekannten. Er selbst kleidete sich in einen Schafpelz und in
lederne Beinkleider.
1 Die Worte der Gegenden.
2 Das Buch der Han.